tag:blogger.com,1999:blog-202993262007-08-03T05:48:09.571+02:00Normal DigitalGian-Franco Salvatohttp://www.blogger.com/profile/09882143131278325450noreply@blogger.comBlogger44125tag:blogger.com,1999:blog-20299326.post-1147172824214824822006-05-09T11:59:00.000+02:002006-05-10T00:27:21.423+02:00Microsoft auf dem Weg zum MedienunternehmenFür die Aufholjagt beim lukrativen Geschäft mit Internet-Suchdiensten ist Microsoft gut gerüstet und hat im kommenden Geschäftsjahr (ab Juli 2006) massiv Mittel budgetiert. Der Etat für Suchdienste, Online-Werbung und die Windows Live Serviceplattform soll auf 1,6 Milliarden Dollar steigen.<br /><br />Mit dem adCenter lanciert Microsoft eine eigene Werbelösung und will unter anderem die Wirksamkeit der Werbeanzeigen verbessern. Um dies zu erreichen, kann Microsoft von den Daten der weltweit rund 250 Millionen Nutzer profitieren, die sich für das Email-Programm Hotmail oder andere MSN-Dienste registriert haben. Bei der Registrierung mussten die Nutzer Daten wie Geschlecht, Alter und Postleitzahl angeben und Microsoft plant, diese Daten mit den bei einer Internetsuche angezeigten Werbeanzeigen zu verknüpfen.<br /><br /><img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/4555/1172/400/Digital_myStyle.0.jpg" border="0" /><br />Microsoft liegt bislang weit abgeschlagen auf Platz drei im weltweiten Markt für Internetsuchangebote. Nur jeder zehnte Suchbegriff wird bei Microsoft eingegeben, der Konkurrent Google bearbeitet fast jede zweite Suchanfrage ab und auf Yahoo entfallen 22 Prozent aller Aufträge.<br /><br />Microsoft hat die Zeichen der Zeit erkannt und befindet sich auf einem Wandel von einem Softwarehersteller zu einem führenden Medienunternehmen.<br /><br /><blockquote>"Our close partnership with the ad community is extremely important to us as we evolve Microsoft from a software company into the world's largest, most attractive provider of online media through MSN, Windows Live(TM) and adCenter."' </blockquote><p>Diese <a href="http://biz.yahoo.com/prnews/060504/sfth053.html">Aussage von Steve Ballmer </a>zeigt, dass Themen wie Web 2.0, Online-Werbung und 'Software as a Servce' die Strategie der kommenden Microsoft-Jahre prägen. So gibt es kaum ein Geschäftsfeld, das Microsoft mit ihren Live-Services nicht besetzen wollen - sei es im Bereich Suche oder Community. Web 2.0-Funktionen stehen ganz oben auf dem Microsoft Schlachtplan, im Zentrum steht der Windows Live Service welcher auf AJAX-Technik basiert. </p><p><img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/4555/1172/400/Digital_myStyle_2.jpg" border="0" /><br />Die MSN-Sites sollen vor allem redaktionelle News bieten und das Content-Angebot soll extrem stark erweitert werden und mehr Tiefe und Breite bieten. XBox-Live soll sich vor allem an Gamer richten. Dabei wird es auch Multi Massive Online Games geben. Ebenfalls bestehen bleiben wird <a href="http://www.microsoft.com/" target="view_window">Microsoft.com</a>. Dort finden Nutzer nach wie vor Software, Patches sowie Updates zu Microsoft-Softwareprodukten. Office-Live soll den Nutzern eine web-basierte Office-Umgebung bieten. Einen tieferen Einblick in Microsofts neue Strategie bietet der <a href="http://www.ibusiness.de/members/aktuell/db/1147156877.html">HighText Verlag</a> seinen Premium-Mitgliedern an, leider ist nur die Headline kostenlos abrufbar.<br /><br />Einen ersten genialen Schachzug hat Microsoft mit der Akquisition von Massive Incorporated erzielt, dem Betreiber des grössten In-Game Werbenetzwerk. Mehr zu In-Game Werbung und Massive Inc. gibt es in einem <a href="http://normal-digital.blogspot.com/2005/12/online-games-und-in-game-werbung.html">früheren Post von mir</a> zu lesen. Das Massive Inc. Netzwerk wird vermutlich nicht nur mit XBox Live und MSN Games, sondern auch mit dem Microsoft adCenter kombiniert werden.<br /><br />Tags: <a href="http://www.technorati.com/tag/microsoft">Microsoft</a>, <a href="http://www.technorati.com/tag/In-Game+Advertising">In-Game Advertising</a>, <a href="http://www.technorati.com/tag/Windows%20Live">Windows Live</a> </p>Gian-Franco Salvatohttp://www.blogger.com/profile/09882143131278325450noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-20299326.post-1146237836251429932006-04-28T17:07:00.000+02:002006-04-28T21:39:06.696+02:00Die Zukunft des Internet [Vortrag]Gestern habe ich am aseantic-Frühjahrsevent im World Trade Center in Zürich die Eröffnungsrede zum Thema "Die Zukunft des Internet" gehalten. Der Vortrag streifte die Themen Medienkonvergenz, das neue Medienverhalten, Web 2.0 aus Business-Sicht und Chancen & Risiken der Internet-Zukunft.<br /><br />Download des Vortrages [<a href="http://www.aseantic.com/public/news/eventsfairs/fruehjahrsevent2006/die_zukunft_des_internets_gis.pdf">PDF 1.9MB</a>]<br /><br />Die weiteren Vorträge des ganztägigen Events waren:<br /><ul><li>SWISS TXT - Cross Media Herausforderungen<br />Präsentation von Beat Schneider<br /></li><li>E-Mail Marketing<br />Präsentation von Kenan Sahin </li><li>XProfiler - das perfekte E-Mail Marketing Tool<br />Präsentation von Michael Meyer </li><li>Content &amp; Usability<br />Präsentation von Karin Lange </li><li>Werbung mit Google<br />Präsentation von Tomasz Andys<br /></li><li>Web 2.0 and ATLAS<br />Ronnie Saurenmann </li><li>E2E-Bridge - Die Lösung für Integrationssolutions<br />Präsentation von Chris Henn </li><li>Office 2007 - Microsoft Sharepoint Server<br />Präsentation von André Hirter und Gian-Franco Salvato </li></ul>Die Präsentationen zu den einzelnen Vorträgen können auf der <a href="http://www.aseantic.com/595/601.asp">aseantic-Website</a> bezogen werden.<br /><br />Tags: <a href="http://www.technorati.com/search/Medienkonvergenz">Medienkonvergenz</a>, <a href="http://www.technorati.com/search/Medienverhalten">Medienverhalten</a>, <a href="http://www.technorati.com/search/Web%202.0">Web 2.0</a>, <a href="http://www.technorati.com/search/Internet-Zukunft">Internet-Zukunft</a>Gian-Franco Salvatohttp://www.blogger.com/profile/09882143131278325450noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-20299326.post-1145860586265214012006-04-24T08:06:00.000+02:002006-04-24T08:36:26.626+02:00Raum für Wachstum in der Online WerbungYahoo und Google haben letzte Woche gezeigt, dass in der Online Werbung noch viel Raum für Wachstum ist. Der Quartals-Nettogewinn von Google kletterte um 60 Prozent auf 592 Millionen Dollar. Damit hat Google <a href="http://boersen.manager-magazin.de/mmo/suche.htm?isin=US38259P5089" target="Boerse"></a>die Erwartungen der Analysten übertroffen. Vor einem Jahr hatte der Gewinn noch 372 Millionen Dollar betragen.<br /><br />Das Online-Portal Yahoo musste in den vergangenen Monaten einige Marktanteile an Google abgeben. Der Verkaufserlös lag bei 1,57 Milliarden Dollar und kletterte damit im Vergleich zum Vorjahr um 34 Prozent, wie das Unternehmen am Dienstag in San Francisco mitteilte. Nach Abzug der an Werbepartner gezahlten Provisionen blieb ein Umsatz von 1,09 Milliarden Dollar. Yahoo lag damit über den Schätzungen von Analysten. Der Nettogewinn hingegen ging in den ersten drei Monaten des Jahres um 22 Prozent auf 159,6 Millionen Dollar zurück. Als Grund gab Yahoo höhere Kosten für Optionsprogramme an. Ohne diese Sondereffekte wäre der Gewinn im Vergleich zu 2005 um 18 Prozent gestiegen.<br /><br />Google verzeichnete im März bei den Suchmaschinen einen Marktanteil von 42,7 Prozent nach 36,4 Prozent im Vorjahreszeitraum. Der Marktanteil von Yahoo <a href="http://boersen.manager-magazin.de/mmo/suche.htm?isin=US9843321061" target="Boerse"></a>fiel laut comScore Media Metrix von 30,6 Prozent auf 28 Prozent, und Microsoft <a href="http://boersen.manager-magazin.de/mmo/suche.htm?isin=US5949181045" target="Boerse"></a>sank mit MSN von 16,5 Prozent auf 13,2 Prozent. Suchmaschinen-Marketing repräsentiert mit 41% den grössten Bereich der Online-Werbung.<br /><br />Weil Google immer mächtiger wird und zudem in neue Geschäftsbereiche vorstößt, die eBay für sich beansprucht, führt das weltgrösste Auktionshaus dem "Wall Street Journal" zufolge seit vergangenem Herbst getrennte Gespräche mit Yahoo und Microsoft. EBay verfolge das Ziel, heißt es, sich unabhängiger von Google zu machen. Analysten gehen davon aus, dass eBay-Anzeigen bei Google dem Auktionshaus derzeit dreimal mehr Klicks bescheren als Anzeigen bei anderen Suchmaschinen.<br /><br />Auch Microsoft und Yahoo dürften Interesse an einer Allianz gegen Google zeigen. Google jagt beiden Unternehmen regelmäßig Marktanteile im Suchmaschinengeschäft ab. Zudem scheiterte eine Partnerschaft zwischen Microsoft und AOL im vergangenen Jahr daran, dass Google dazwischenkam und für eine Milliarde Dollar fünf Prozent von AOL übernahm.<br /><br />Eine Koalition von zwei Internet-Grössen könnte eine echte Herausforderung für den schnell wachsenden Suchmaschinen-Spezialisten Google werden.<br /><br />(via <a href="http://www.spiegel.de/">Spiegel Online</a> und <a href="http://www.washingtonpost.com/">Washington Post</a>)<br /><br />Tags: <a href="http://www.technorati.com/search/Yahoo">Yahoo</a>, <a href="http://www.technorati.com/search/Google">Google</a>, <a href="http://www.technorati.com/search/Online%20Werbung">Online Werbung</a>Gian-Franco Salvatohttp://www.blogger.com/profile/09882143131278325450noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-20299326.post-1145428662089692072006-04-19T08:15:00.000+02:002006-04-19T08:37:42.456+02:00aseantic-FrühjahrseventAm 27. April veranstaltet aseantic im World Trade Center in Zürich einen <a href="http://www.aseantic.com/595/601.asp">Event</a> zum Thema "Die Zukunft des Internets". Am Vormittag wird die Thematik vor allem aus Business-Sicht betrachtet und am Nachmittag finden verschiedenste Breakout-Sessions zu Technologie- und Marketingthemen statt. Als Keynote-Speaker für den Vormittag konnten wir Beat Schneider, CEO von SwissTXT gewinnen, welcher über Medienkonvergenz und die kommenden Herausforderungen aus Sicht einer SRG Tocher berichtet. Auf der <a href="http://www.aseantic.com/595/601/791/798.asp">Agenda</a> des Nachmittags stehen Themen wie Web 2.0, Systemintegration mit E2E, Microsoft SharePoint Server 2007 sowie Email-Marketing, Content & Usability und Werbung mit Google. Mehr <a href="http://www.aseantic.com/595/601.asp">Infos zum Event</a> und ein <a href="http://www.aseantic.com/595/601/791/792.asp">Anmeldeformular</a> gibt es auf der aseantic-Website.<br /><br />Tags: <a href="http://www.technorati.com/search/Event">Event</a>, <a href="http://www.technorati.com/search/web%202.0">Web 2.0</a>, <a href="http://www.technorati.com/search/E2E%20Bridge">E2E Bridge</a>, <a href="http://www.technorati.com/search/SharePoint%20Server%202007">SharePoint Server 2007</a>, <a href="http://www.technorati.com/search/Mailprofiler">Mailprofiler</a>, <a href="http://www.technorati.com/search/Google">Google</a>Gian-Franco Salvatohttp://www.blogger.com/profile/09882143131278325450noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-20299326.post-1143790370932673452006-03-31T09:21:00.000+02:002006-03-31T10:45:30.993+02:003. Games for Marketing World KongressGestern fand in Berlin der 3. Games for Marketing World Kongress statt. Von den rund 50 Teilnehmer waren vier Teilnehmer aus der Schweiz, neben mir vor allem Vertreter von Medienunternehmen. Die Werbemöglichkeiten in und mit der eGame- und mobilen Entertainment-Welt sind für Markenartikler, Media, Medien (TV, Rundfunk, Print), Werbe- und Webagenturen äusserst spannend. Die Inhalte des Kongresses waren:<br /><ul><li>In-Game Advertising - Hintergrundinformationen, Marktanalysen, Erfahrungen und Erkenntnisse aus Sicht einer weltweit agierenden In-Game Advertising Mittleragentur</li><li>Die vernetzte Welt - Games, TV, Film, Marke</li><li>Mobile Games Entertainment - Werbung von morgen aus der Sicht der Medien- und Markenindustrie</li><li>Studienvorstellung über den gesamten eGame-Markt und den möglichen Ausrichtungen</li><li>Crossmediale Anknüpfungspunkte Publisher - Marke - Film</li><li>Werbung in Spielen - Aus Sicht der Media-Agenturen und Markenartiklern</li></ul><p>Aufgrund stagnierender Umsätze im Printmarkt, zunehmender Zappingbereitschaft der TV-Zuschauer und Werbeblockern in Browsern bieten Spiele alternative Möglichkeiten die Marke in Szene zu setzen. Noch ist die Werbung in Spielen auf einem Niveau der Internet-Werbung vor 10 Jahren doch auch in in Europa zeichnet sich eine Trendwende ab. Nach Schätzungen von PricewaterhouseCoopers wird der eGame-Markt bis 2009 um durchschnittlich 17% auf 2.9 Milliarden Euro wachsen, der Teilbereich Online-Spiele wird im gleichen Zeitraum sogar ein jährliches Wachstum von über 60% erleben. Das Thema bleibt spannend und ich werde die Trends in diesem Markt weiterhin genau beobachten.</p><p>Tags: <a href="http://www.technorati.com/search/eGames">eGames</a>, <a href="http://www.technorati.com/search/In-Game%20Werbung">In-Game Werbung</a></p>Gian-Franco Salvatohttp://www.blogger.com/profile/09882143131278325450noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-20299326.post-1143636031276933102006-03-29T14:23:00.000+02:002006-03-29T14:46:22.080+02:00Swiss Check-In über WebIm heutigen Newsletter der Swiss bin ich auf eine interessante Neuheit gestossen. Mit dem neuen Web Check-in Service von SWISS kann ab sofort bequem via Internet zu zahlreichen Flugzielen innerhalb Europas sowie Montreal und Dubai eingecheckt werden. Da ich heute Nachmittag geschäftlich nach Berlin fliege, wollte ich diesen neuen Service natürlich gleich testen. Das mühsame Anstehen am Check-In Schalter bereitet wohl niemanden Freude!<br /><br /><img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/4555/1172/400/WebCheckin.jpg" border="0" /><br />Also nichts wie los, ich habe direkt auf den Link im Newsletter geklickt und schon bin ich auf der Anmeldemaske. Abflughafen, Ankunftsort, Name und E-Ticket Nummer eingeben schon klappt alles. Gepäck aufgeben muss ich nicht und schon kann ich einen freien Sitzplatz wählen. Das alles dauert rund 30 Sekunden und schon kann ich die Bordkarte ausdrucken.<br /><br /><img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/4555/1172/400/BoardingPass.jpg" border="0" /><br />Nun also nur noch zum Flughafen fahren und dann direkt zum Ausgang gehen. Einfacher gehts nicht mehr, der neue Web Check-in wirklich ein sinnvoller Service!<br /><br />Tags: <a href="http://www.technorati.com/search/swiss">Swiss</a>, <a href="http://www.technorati.com/search/Web%20Check-in">Web Check-in</a>Gian-Franco Salvatohttp://www.blogger.com/profile/09882143131278325450noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-20299326.post-1142997773772574802006-03-22T04:11:00.000+01:002006-03-22T04:23:05.586+01:00Der Frust meines NotebooksSeit anfangs Woche bin ich auf der <a href="http://www.mix06.com">MIX06</a> in Las Vegas und wollte eigentlich täglich eine kleine Zusammenfassung meiner Eindrücke wiedergeben. Leider scheint mein Notebook (welches noch den Compaq Schriftzug trägt und also schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat) beim Anblick all der neuen Geräte wie der XBOX 360, den neusten PC's mit Windows Vista und schicken Ten-Foot Bildschirmen den Frust gepackt zu haben. Auf jeden Fall scheint weder meine Drahtlosnetzwerkverbindung am Event noch meine LAN-Verbindung des Hotelzimmers zuverlässig zu funktionieren. Eine neue Seite lädt im besten Fall nach 2 Minuten und meistens wird die Verbindung unterbrochen. Dementsprechend werde ich diese Woche nicht mehr viel in meinem Blog veröffentlichen.Gian-Franco Salvatohttp://www.blogger.com/profile/09882143131278325450noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-20299326.post-1142905634979032322006-03-21T02:20:00.000+01:002006-03-21T09:27:08.256+01:00MIX06 in Las Vegas: Keynote Tag 1Eröffnet wurde die MIX06 in Las Vegas mit dem Keynote Speech von Bill Gates, der übrigens auch als <a href="http://blog.mix06.com/virtualmix/archive/2006/03/19/BillG_Keynote.aspx">WebCast zur Verfügung</a> steht. Obschon Bill Gates Teil für meinen Geschmack nicht umwerfend war, doch die Gäste in seiner Keynote haben beeindruckt. Zwei Leute von MySpace.com und Ashley Highfield, Director of New Media and Technology von BBC haben erklärt, wie sie mit den neuen Technologien von Microsoft entwickelt haben.<br /><br />MySpace.com ist mittlerweile punkto Traffic im Internet Nummer 2, nur noch Yahoo liegt vor ihnen. Google, Ebay, MSN etc haben sie schon lange abgehängt. Da an der Keynote fotografieren verboten war, habe ich über Flickr ein paar Fotos von <a href="http://www.flickr.com/people/98839763@N00/">John Engates</a> verwendet.<br /><br /><a href="http://photos1.blogger.com/blogger/4555/1172/1600/mySpace.jpg"><img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/4555/1172/400/mySpace.jpg" border="0" /></a><br />Der Director New Media von BBC hat ein Gadget für Windows Vista präsentiert, dass wirklich cool ist und beeindruckend gezeigt hat was mit Windows Vista und Windows Presentation Foundation möglich ist.<br /><br />Obschon für mich nicht relevant, war auch die Demos des <a href="http://www.microsoft.com/windows/ie/ie7/ie7betaredirect.mspx">aktuellsten IE7 Build</a> beeindruckend. Doch wirklich stark fand ich die Atlas-Demo, dem AJAX Tool welches Microsoft kostenlos zur Verfügung stellt. Atlas kann man seit heute von <a href="http://atlas.asp.net/Default.aspx?tabid=47">hier downloaden</a> - eine Technologie die auf allen aktuellen Browsern läuft und serverseitige Komponenten für verschiedene Webserver bereitstellt.<br /><br />Tags: <a href="http://www.technorati.com/search/mix06?language=de">MIX06</a>Gian-Franco Salvatohttp://www.blogger.com/profile/09882143131278325450noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-20299326.post-1142464856386319312006-03-16T00:20:00.000+01:002006-03-16T01:15:30.126+01:00Ready to Take OffLange dauert es nicht mehr, am Freitag fliege ich los nach Las Vegas. Dort startet am Montag die Mix06, ein dreitägiger Event über die aktuellsten und kommenden Web Technologien aus dem Hause Microsoft. Die Themenübersicht des Events zeigt das folgende Bild auf ansprechende Art und Weise auf. <br /><br /><a href="http://photos1.blogger.com/blogger/4555/1172/1600/Scan-0002_%28Small%29.jpg"><img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/4555/1172/400/Scan-0002_%28Small%29.jpg" border="0" alt="" /></a><a href="http://channel9.msdn.com/photos/mix06/Scan-0002%20(Letter).jpg">Das Bild in Hochauflösung (3.17 MB)</a><br /><br />Nachfolgend ein Auszug meiner Vorauswahl aus den über 75 verfügbaren Sessions:<br /><br /><strong>Beyond the Banner: Advertising on the Web and Where It's Going</strong><br> Advertising revenues in traditional venues like print magazines and television are declining, while online advertising is exploding. Advertisers want richer online ad platforms. Content providers want ads that maximize revenue without negatively impacting the user experience. What role will advertising play in "podcasting," "video blogging" and other emerging media? Join a panel of industry luminaries to discuss these and other issues.<br /><br /><strong>Extending Your Experience to Mobile Devices</strong><br><br />Extend your reach to the next billion potential customers by enabling them to consume your content and services from their mobile devices. We discuss what standards and devices are out there, some of lessons learned about designing for a small screen, and how to get your mobile presence up and running. See how Mobile AJAX works today-and you can tell us how "mobile AJAX" should work tomorrow.<br /><br /><strong>From HTML to Services: Building a Site for REST, POX, RSS, SOAP, and WS-*</strong><br><br />Your site is more than a collection of pages; it's a programmable platform that your users are leveraging in innovative new ways. Scraping, mashups, and RSS mean that your site is already a service, and the fastest, most flexible way to build that service is with Windows Communication Foundation (WCF). With WCF you can expose your site over a whole host of different transports and formats, ensuring that clients of all kinds can access your content. Use WCF to take your site to the next level and provide an optimized experience for all of your users.<br /><br /><strong>The Future of Media and the Web</strong><br><br />Open syndication formats and protocols, the rise of user-generated content, and advances in digital media technology are all changing the way that people incorporate media into their lifestyles. The changes give consumers more choice about how they mix and mash their media, and create new opportunities for publishers of microcontent and blockbusters alike. Come join our diverse panel of industry experts for a lively discussion about the implications of these trends.<br /><br /><strong>Web 2.0: Show Me the Money</strong><br><br />Mashups, gadget platforms, user-generated content and syndication technologies all put existing industries and business models at risk. Join the discussion with a panel of industry luminaries and find out where people are making money in the midst of these disruptions.<br /><script type="text/javascript">var m6_t = 1;</script><br /><script type="text/javascript" src="http://mix06.com/share.js"></script><br><br />Tags: <a href="http://www.technorati.com/search/mix06">MIX06</a>Gian-Franco Salvatohttp://www.blogger.com/profile/09882143131278325450noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-20299326.post-1142340292010635282006-03-14T13:23:00.000+01:002006-03-14T13:45:48.746+01:00Convergators - die besten Köpfe der KonvergenzObschon Konvergenz das Schlagwort das Jahres zu werden scheint ist es inzwischen mehr als nur das, Konvergenz wird bei vielen Produkten und Anwendungen praktisch erlebbar. Alles wächst zusammen - Netze, Geräte und Anwendungen. <a href="http://normal-digital.blogspot.com/2006/01/endlich-ist-es-da-das-neue-jahr.html">Anfangs Jahr</a> und anlässlich der <a href="http://normal-digital.blogspot.com/2006/01/consumer-electronics-show-las-vegas.html">Consumer Electronics Show</a> habe ich bereits über Konvergenz gebloggt und möchte dieses Thema aus aktuellem Anlass noch einmal aufnehmen. Für den im 2006 das erste Mal ausgeschreibenen <a href="http://www.convergators.de/">Convergators' Awards</a> soll die Leistung von Persönlichkeiten der internationalen Wirtschaft geehrt werden, die sich als Vorreiter (nicht nur Vordenker) der Konvergenz in verschiedenen Kategorien im deutschen Markt bewiesen haben.<br /><br />Besonders erwähnenswert ist, dass die Leistungen der Ausgezeichneten am besten bereits erfahrbare Realität geworden sein sollten (mindestens in einem umfangreichen Pilotprojekt) oder die Marktreife innerhalb der ersten Hälfte des Jahres erreichen sollten. Businesspläne und Konzepte reichen nicht.<br /><br />Am besten macht sich die funktionale Konvergenz beim Endkunden bemerkbar: hier brechen die Grenzen zwischen den einzelnen Bereichen auf. Einige Beispiele seien hier genannt. Das Internet kann in guter Qualität Sprache übertragen. Der Dienst wird als Voice over IP verkauft. Das Internet kann auch Musik und Filme übertragen. Zum wahren Alleskönner wird das Handy: Der Nutzer kann sich entscheiden, ob er mit dem Handy telefonieren, spielen, fotografieren, im Internet surfen, seine Termine organisieren oder bald auch fernsehen will. Die wesentliche Herausforderung liegt auf der geschäftsmäßigen Ebene: Konvergenz erfordert die neuartige Vernetzung von bestehenden Geschäftsmodellen und die Entwicklung neuer gemeinschaftlicher Geschäftsmodelle der beteiligten Branchen, um technologische Konvergenz zu Kundennutzen zu transferieren.<br /><br />Ich bin gespannt auf die besten Konvergenz-Köpfe, Persönlichkeiten die sich als Vorreiter der Konvergenz in verschiedenen Kategorien im deutschen Markt bewiesen haben.<br /><br />Tags: <a href="http://www.technorati.com/search/konvergenz">Konvergenz</a>, <a href="http://www.technorati.com/search/convergators">Convergators</a>Gian-Franco Salvatohttp://www.blogger.com/profile/09882143131278325450noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-20299326.post-1141820090804458852006-03-08T13:14:00.000+01:002006-03-08T13:16:53.026+01:00Probleme mit meinem BlogDas Problem beim Laden meines Blogs ist behoben, gemäss dem <a href="http://blog.blogbeat.net/">Blog</a> von <a href="http://www.blogbeat.net">BlogBeat</a> gab es gestern ein Hardwareproblem, welches bereits behoben sein soll. Da ich Blogbeat als Besucherzähler im Fooder der einzelnen Blogeinträge integriert hatte, wurde mein Blog nur bis zu dieser Stelle geladen. Mein Blog hatte selbst heute (nach der Behebung des Hardwareproblems) immer noch Ladeprobleme und ich habe das Problem nun gelöst und die Anbindung an Blogbeat gelöscht. Für die Störung möchte ich mich entschuldigen. Für Interessierte ist hier übrigens noch ein <a href="http://www.hirnrinde.de/index.php/2006/02/27/blogbeat_besucherzahler_aus_der_bananenk">kurzer Testbericht</a> zu Blogbeat.<br /><br />Tags: <a href="http://www.technorati.com/search/blogbeat">BlogBeat</a>Gian-Franco Salvatohttp://www.blogger.com/profile/09882143131278325450noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-20299326.post-1141799513015804422006-03-08T07:31:00.000+01:002006-03-08T09:52:39.733+01:00Wie brauchbar ist Google Adsense?Durch <a href="http://swissventures.blogspot.com/2006/03/practical-advice-for-software-and-web.html#links">Valerie Thomson</a> bin ich auf einen Artikel über <a href="http://www.onstartups.com/Home/tabid/3339/ctl/ArticleView/mid/4112/articleId/457/The-Myth-of-Building-A-Software-Business-on-Google-AdSense-Revenue.aspx">Google Adsense</a> gestossen. Auch Pascal Rossini, der CEO von Ads-Click, setzt sich <a href="http://www.pascalrossini.com/wordpress/?p=176">in seinem Blog</a> mit diesem Thema auseinander. Mit der Thematik, ob mit Google <a href="https://www.google.com/adsense/?hl=de">Adsense</a> wirklich Geld verdient werden kann, beschäftige ich mich momentan auch im Rahmen eines Projektes. Es ist unbestritten, dass Google Adwords es Werbekunden aller Grössenordungen und Budgets ermöglicht, sofort und mit genau definierten Keywords Werbungen zu schalten. Doch die Frage ist, ob Google (-Adsense) es auch Website-Publishern aller Grössenordungen ermöglicht Geld zu verdienen. Lösungen wir Google Adsense sammeln eine grosse Menge von Inserenten und verbinden diese mit einer grossen Menge von Websites - zugegeben sehr effizient aber erzeugen für den Website-Betreiber oft nicht die gewünschten Einnahmen. Doch wo liegen die Probleme?<br /><ol><li>Obschon Google aufgrund komplexer Algorthmen ermittelt welches die geeignete Werbung für jede einzelne Website ist, ist die Realität oft eher eine Ansammlung belangloser Inserate die wenig mit dem Inhalt der Webseite zu tun haben. Das Resultat ist offensichtlich, je unpassender die Inserate sind desto schlechter werden die Klick-Raten und dementsprechend die Einnahmen.<br /></li><li>Google Adsense liefert eine Menge Daten für den Website-Betreiber, die wichtigsten Daten fehlen jedoch. Wieviel haben die Inserenten für die Werbung bezahlt und welchen Anteil davon behält Google für sich. Google kann diesen Anteil also theoretisch beliebig anpasen ohne dass der Website-Betreiber dies überhaupt nachvollziehen kann.<br /></li><li>Betrug (<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Click_fraud">click fraud</a>) und insbesondere der Verdacht auf Betrug ist eine grosse Problematik. Wenn Google eine Website-Betreiber des Betrugs verdächtigt kann die Werbung gestoppt werden. Ohne Warnung, Regress oder Entschädigung der Ausfälle. Google alleine entscheidet über dieses Vorgehen und muss dies auch nicht begründen. Wenn Sie ihre Website auf dem ausgedienten PC im Keller betreiben mag dies nicht so schlimm sein, aber wenn dies budgetierte Einnahmen eines Business-Cases sind dann ist dies eine Katastrophe. </li></ol><p>Eine Abhängigkeit von Google Adsense kann als Teil eines Business-Cases sehr rasch zu grossen Problemen führen. Google kann von einem Tag auf den andern beschliessen, den Anteil für den Webseite-Betreiber zu reduzieren, die CPC-Preise (cost per click) anzupassen, das Provisionsmodell abzuändern oder die Werbung auf einer Website aufgrund eines Verdachtes ganz einzustellen. Auch Gewinnerwartungen von Analysten, Aktivitäten von neu erscheinenden Mitbewerbern wie Yahoo Publishers Network (YPN) oder Microsoft AdCenter sind bei einem börsenkotierten Unternehmen wie Google als Einflussfaktoren für Änderungen gut vorstellbar. </p><p>Tags: <a href="http://www.technorati.com/search/google%20adsense">Google Adsense</a></p>Gian-Franco Salvatohttp://www.blogger.com/profile/09882143131278325450noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-20299326.post-1141459009279389972006-03-04T08:43:00.000+01:002006-03-04T10:15:58.206+01:00Schweizer UnternehmertumDurch den Blog von <a href="http://peters.wordpress.com/">Peter Schüpbach</a> inspiriert, habe ich den neusten <a href="http://www.kmu.unisg.ch/subdir/GEM_report_DE_2006.pdf">Bericht 2005 zum Unternehmertum in der Schweiz</a> und weltweit gelesen. Herausgeber des Berichts ist die Universität St. Gallen und das IMD in Lausanne. Der GEM (Global Entrepreneurship Monitor) ist ein internationales Forschungsprojekt an dem die Schweiz nun zum dritten Mal mitgemacht hat. GEM untersucht Gründungsaktivitäten in 35 verschiedenen Ländern. Nachfolgend möchte ich einige Fakten aus dem 35-seitigen Bericht aufführen.<br /><br />Entrepreneurship (Unternehmertum) wird dem Bericht zufolge als Prozess definiert, welcher die Identifizierung, Evaluierung und Verwertung von Geschäftsmöglichkeiten umfasst. Die Dauer der Gründung eines Unternehmens kann sich zwischen einzelnen Unternehmen stark unterscheiden und ausserdem bestehen eine Vielzahl an Indikatoren, um den Zeitpunkt einer Gründung zu bestimmen (Eintrag in das Handelsregister, Arbeit an einem Business Plan, Vorbereitung des Markteintritts und erste Verkäufe). In einer schematischen Darstellung können dennoch zwei wesentliche Phasen des Gründungsprozesses unterschieden werden:<br /><ol><li>eine Entstehungsphase, in deren Ablauf das Unternehmenskonzept entworfen und verfeinert wird, die Ressourcen zusammengestellt werden und sich das Gründerteam formiert, sowie </li><li>eine Startphase, während der das neue Unternehmen erste Produkte und Dienstleistungen verkauft und beginnt, sich auf dem Markt einen Namen zu machen.</li></ol><p>Der gesamte Umfang der Gründungsaktivität ergibt sich als Summe aus Werdenden Unternehmern und Neuen Unternehmern (Personen, die Inhaber und Geschäftsführer eines Unternehmens sind, das erst einige Jahre am Markt aktiv ist). Diese Gründungsaktivitäten bzw. die Gründungsquote wird in diesem Bericht als TEA-Quote (Total (Early-Stage) Entrepreneurial Activity) bezeichnet. </p><ul><li>Die Schweiz positioniert sich mit einer Gründungsquote (TEA) von 6.1% leicht unterhalb des Durchschnitts von 8.4% der 35 an der Studie teilnehmenden Länder (GEM-Länder). Die Gründungsaktivität in der Schweiz hat damit gegenüber den Jahren 2003 (7.4%) und 2002 (7.1%) abgenommen.<br /></li><li>Neben diesen Gründern gibt es natürlich auch noch zahlreiche etablierte Unternehmer, welche bereits seit mehr als 3 ? Jahren Gehälter, Gewinne oder Sachleistungen beziehen. Mit einem prozentualen Anteil von 9,7% belegt die Schweiz den sechsten Rang und liegt damit deutlich über dem Durchschnitt von 6,6% der GEM-Länder. Die Schweiz ist damit nach Griechenland das Land mit der höchsten Quote an etablierten Unternehmern in Europa!<br /></li><li>Das Verhältnis von etablierten Unternehmern zu Gründern ist ein Indikator für die Überlebenschancen eines neuen Unternehmens in einem Land, wenn man annimmt, dass die Anzahl der neuen und etablierten Unternehmer über die Zeit hinweg etwa konstant bleibt. Die Schweiz befindet sich mit einem Verhältnis von 1.6 an der vierten Stelle der GEM-Länder hinter Japan, Finnland und Griechenland.</li></ul><p>Die Gründung eines Unternehmens ist oftmals einfach, viel schwieriger ist es jedoch, mit diesem Unternehmen zu wachsen und auf dem Markt mit einer angemessenen Rentabilität zu bestehen. Die Wachstumschancen hängen größtenteils vom Innovationsgrad des Unternehmens und von der Wettbewerbssituation ab. Je mehr das Unternehmen in Bezug auf Produkte, Dienstleistungen und Verfahren innovativ ist und je weniger Konkurrenten es auf dem Markt gibt, desto grösser ist das Marktpotenzial. Bei der GEM-Untersuchung werden die drei Faktoren Innovationsgrad, Wettbewerbssituation und Technologieniveau anhand der folgenden drei Fragen an die Unternehmer erhoben:</p><ul><li>Werden alle, einige oder keine ihrer möglichen Kunden Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung als neu und unbekannt ansehen?<br /></li><li>Gibt es heute viele, wenige oder keine anderen Unternehmen, die die gleichen Produkte oder Dienstleistungen Ihren möglichen Kunden anbieten?<br /></li><li>Sind die Technologien oder Verfahren, die für das Produkt oder die Dienstleistung benötigt werden, erst seit weniger als einem Jahr erhältlich, seit einem bis fünf Jahren oder seit mehr als fünf Jahren erhältlich?</li></ul><p><img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/4555/1172/400/Marktpotenzial.1.jpg" border="0" />Die Schweiz ist ein gesättigter Markt mit einem hohen technologischen Niveau. Es ist folglich für ein Unternehmen schwieriger, sich zu profilieren und auf einem solchen Markt zu wachsen. </p><p>In der Schweiz gaben 84% der befragten Gründer an, mit ihrem Unternehmen eine gute Gelegenheit nutzen zu wollen wohingegen 14% unternehmerisch aktiv werden, weil sie keine bessere Erwerbsalternative haben. Bei 2% der Befragten war es eine Mischung aus Gelegenheit und Notwendigkeit, welche sie zu einer unternehmerischen Tätigkeit motivierte. Die Schweiz befindet sich diesbezüglich in einer komfortablen wirtschaftlichen Lage. Eine geringe Arbeitslosigkeit, stabile Arbeitsverhältnisse und ein relativ hohes Lohnniveau generieren auf der einen Seite erhebliche Opportunitätskosten und zwingen auf der anderen Seite die Schweizer nicht, ein Unternehmen aus der Not heraus gründen zu müssen.</p><p>Das Alter der Schweizer Gründer liegt im Durchschnitt bei 39 Jahren und 42% der Gründer verfügen Über eine höhere Bildung wie Universitäts-, Fachhochschul- oder Abschluss einer technischen Hochschule. In der Schweiz werden 40% der Unternehmen von Frauen gegründet, damit befindet sich die Schweiz im Spitzenfeld was das weibliche Unternehmertum betrifft.</p><p>Tags: <a href="http://www.technorati.com/search/Global%20Entrepreneurship%20Monitor">Global Entrepreneurship Monitor</a>, <a href="http://www.technorati.com/search/Unternehmertum">Unternehmertum</a>, <a href="http://www.technorati.com/search/Schweiz">Schweiz</a></p>Gian-Franco Salvatohttp://www.blogger.com/profile/09882143131278325450noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-20299326.post-1141422217982921062006-03-03T22:16:00.000+01:002006-03-03T23:07:32.373+01:00Permission Marketing und die Lügen des MarketingUnter Permission Marketing versteht man den Werbe- oder Informations-Versand, z.B. in Form von E-Mails, mit der ausdrücklichen Erlaubnis (Permission) des Kunden. Der Begriff wurde zuerst von <a href="http://www.sethgodin.com/sg/">Seth Godin</a> in seinem ersten grossen Bucherfolg aus dem Jahr 1999 verwendet. Obschon das Buch vielleicht für viele schon ein alter Hut ist, die Ideen haben sich in der Praxis noch nicht so gefestigt, als dass man Permission Marketing von Seth Godin aus aktuellem Anlass nicht noch einmal erwähnen könnte.<br /><br />Aus seiner Beobachtung, dass die traditionelle Wirkung der traditionellen Werbung extrem zurückgegangen ist, weil sie als Unterbrechung wahrgenommen wird und dieser Ansatz in den letzten Jahren sogar noch verstärkt wurde. Doch die Massenwerbung hat ausgedient. Auch das Direktmarketing, das scheinbar personalisierte Angebote schickt, basiert eher auf vermuteten Zusammenhängen von gewissen demographischen Faktoren. Sie lässt außer acht, dass die Segmentierung und Individualisierung in der Gesellschaft sich auch in der Einzelperson findet. Und: mit einer durchschnittlich Responserate von 2 Prozent sind 98 Prozent des Werbeetats dennoch verschwendet.<br /><br />Eine bekannte Form von Permission Marketing sind Newsletter, die dem Kunden einen Mehrwert (z.B. Brancheninformationen) bieten und in der Regel auf der <a href="http://www.aseantic.com/595/767.asp">Homepage des Unternehmens</a> angeboten werden. Auch Formulare zur Anforderung von Produktinformationen und so genannte Call-Back-Formulare gehören zu dieser Form des Marketings.<br /><br />Seth Godin hat letzte Woche für Google einen Vortrag über sein aktuellstes Buch, "All Marketers are Liars" gehalten, der nun auch über <a href="http://video.google.com/videoplay?docid=-6909078385965257294&amp;q=seth+godin">Google Video </a>abrufbar ist. Allen die in einer knappen Stunde einen Überblick über Godin's Ideologie gewinnen wollen kann ich das englischsprachige Video empfehlen. Ein Teil seiner Überlegungen finden sich auch in seinem neusten E-Book (<a href="http://sethgodin.typepad.com/seths_blog/files/flippingfunnelPRO.pdf">PDF</a>).<br /><br />Tags: <a href="http://www.technorati.com/search/Seth%20Godin">Seth Godin</a>, <a href="http://www.technorati.com/search/All%20Marketers%20are%20Liars">All Marketers are Liars</a>, <a href="http://www.technorati.com/search/Google%20Video">Google Video</a>Gian-Franco Salvatohttp://www.blogger.com/profile/09882143131278325450noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-20299326.post-1141283293823376882006-03-02T07:54:00.000+01:002006-03-02T08:08:13.843+01:00Google Epic 2015 auf DeutschDer vieldiskutierte Kurzfilm über Google und Co. ist nun auch in einer deutschen Version verfügbar. Der rund 10 minütige <a href="http://media.aperto.de/google_epic2015_de.html">Kurzfilm</a> selbst zeigt, wie Filme in der Zukunft aussehen könnten: Er ist komplett in Flash-Technologie programmiert. Mit einer "Creative Commons"-Lizenz ist es jedem Web-Nutzer möglich, die deutsche Fassung weiterzuvertreiben und sie unter bestimmten Bedingungen sogar zu bearbeiten.<br /><br /><img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/4555/1172/400/MMH.jpg" border="0" /><br />Werden die neuen Medienriesen Google, Amazon und Yahoo eine ähnliche globale Macht bekommen wie heute Microsoft und Hollywood? Seit einiger Zeit geistert ein Kurzfilm aus den USA durch das Internet und die Blogger-Szene, der ein düsteres Szenario zur Medienlandschaft der Zukunft zeichnet.<br /><br />(<a href="http://blog.aperto.de/">via Aperto-Blog</a>)<br /><br />Tags: <a href="http://www.technorati.com/search/Google%20Epic%202015">Google Epic 2015</a>Gian-Franco Salvatohttp://www.blogger.com/profile/09882143131278325450noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-20299326.post-1141041562866224422006-02-27T12:58:00.000+01:002006-02-27T13:28:02.090+01:00MIX06: Geht Microsoft neue Wege?In drei Wochen startet in Las Vegas die <a href="http://www.mix06.com/">Mix06</a>, die 72 Stunden Konverenz für Web Entwickler, Designer und Business Leader. Microsoft wird an der Konverenz die letzten Neuheiten über den Internet Explorer 7 (IE7), Windows Media, Windows Live!, Windows Media Center &amp; Xbox 360 und über "Atlas", Microsoft's neues AJAX Framework präsentieren. Zu den <a href="http://mix06.com/Speakers.aspx">Referenten</a> gehören neben führenden Köpfen von Microsoft Amazon und eBay sowie Tim O'Reilly von O'Reilly Media.<br /><br />Insgesamt scheint mir die Konferenz sehr spannend und ich erhoffe mir dank der vielen Non-Microsoft Referenten eine objektive Betrachung der neuen Web Technologien von Microsoft.<br /><br />Tags: <a href="http://www.technorati.com/search/mix06">MIX06</a>, <a href="http://www.technorati.com/search/Microsoft">Microsoft</a>Gian-Franco Salvatohttp://www.blogger.com/profile/09882143131278325450noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-20299326.post-1140114893248011912006-02-16T19:08:00.000+01:002006-02-17T11:34:10.343+01:00Microsoft Office Sharepoint Server 2007Nachdem Microsoft heute die offizielle Namensgebung der neuen, bisher unter dem Namen "Office 12" bekannten, Office-Suite bekanngegeben hat, möchte ich ein wenig auf eines der neuen Server-Produkte des neuen Office eingehen.<br /><br /><p>Neben sieben neuen und verbesserten Office Editionen mit Word, Excel, etc. wird das neue Office System fünf neue Server-Programme enthalten. Microsoft konzentriert sich auf Server-Seite auf vereinfachte Kommunikation und Zusammenarbeit, optimierte und integrierte Geschäftsprozesse sowie Enterprise Content Management. Microsoft Office 2007 wird Ende dieses Jahres erhältlich sein.</p><ul><li>Office SharePoint Server 2007 vereinigt Portal- und Content-Management sowie den Zugang zu Geschäftsinformationen und -prozessen. Damit können Kunden effektiver zusammenarbeiten, Inhalte über branchenübliche Anwendungen hinaus kontrollieren und damit fundiertere Entscheidungen treffen.<br /></li><li>Microsoft Office Project Server 2007, Microsoft Office Project Portfolio Server 2007 und Microsoft Office Forms Server 2007 bieten Lösungen für Projekt- und Portfolio-Management sowie die Verwaltung elektronischer Formulare.<br /></li><li>Microsoft Office Groove Server 2007 bietet zentralisierte Verwaltung, Datenweitergabe und Datenintegration für die unternehmensweite Implementierung von Microsoft Office Groove 2007. Für kleinere Installationen bieten Microsoft Office Groove Enterprise Services kosteneffiziente Dienste für Verwaltung und Datenweitergabe.</li></ul><p>Insbesondere spannend ist die Zusammenlegung von Content Management Server (CMS) und Sharepoint Portal Server zum neuen Office Sharepoint Server 2007. Ein recht <a href="http://blogs.msdn.com/sharepoint/archive/2006/01/20/515564.aspx">ausführlicher Artikel</a> von Gerhard Schobbe (Group Program Manager CMS Team) zeigt die Überlegungen und Vorteile der Zusammenlegung auf. Durch die Zusammenlegung bietet das neue Produkt im Vergleich zum alten CMS standardmässig einige neue Funktionalitäten wie ein Security API, deutlich erhöhte Skalierbarkeit, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Versionierung">Versionierung </a>und Rollback, Search, flexiblere Authentifizierung, bessere Workflows, verbesserte Content Deployment Werkzeuge und den Wegfall von Client-seitigen Installationen für den Editor und Site Manager. </p><p></p><p></p><p><img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/4555/1172/400/awdemo.jpg" border="0" /></p><p>Mehr Informationen darüber wie Webseiten mit dem neuen Office Sharepoint Server 2007 aufgebaut sind, liefert ein <a href="http://blogs.msdn.com/sharepoint/archive/2006/02/16/533461.aspx">weiterer Artikel </a>auf dem Sharepoint Team Blog. Für bestehende CMS Nutzer ist bestimmt auch wichtig, dass die Migration der Daten zu 100% automatisiert und die Migration des Codes und der Templates durch Werkzeuge unterstützt, aber manuell durchgeführt werden kann. </p><p></p><span style="font-size:85%;">Hinweis: Sämtliche von mir aufgeführten Informationen habe ich in öffentlich zugänglichen Quellen recherchiert. Da mein Arbeitgeber als einer der weltweit auserwählten Partner seit letzten November bei der Technical Beta mitmacht, musste ich ein NDA (Non-Disclosure Agreement) unterschreiben. In diesem NDA habe ich mich zur Geheimhaltung sämtlicher nicht öffentlich zugänglicher Informationen verpflichtet. </span><br /><br />Tags: <a href="http://www.technorati.com/search/Office%202007%20Sharepoint">Office 2007 Sharepoint</a>, <a href="http://www.technorati.com/search/Office%202007">Office 2007</a>, <a href="http://www.technorati.com/search/Content%20Management%20Server">Content Management Server</a>, <a href="http://www.technorati.com/search/Sharepoint">Sharepoint</a>Gian-Franco Salvatohttp://www.blogger.com/profile/09882143131278325450noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-20299326.post-1140030730812522352006-02-15T20:06:00.000+01:002006-02-15T20:13:00.360+01:00Willkommen in der (Statistik-)Wüste der Online-WerbungWährend der Anteil der Online-Werbung am Gesamtwerbekuchen in den umliegenden Ländern bei 4% und mehr liegt, feiern wir in der Schweiz die Erreichung der 1% Marke. Gemäss den allseits publizierten Zahlen des Advertising Index Switzerland (AIS) der <a href="http://www.wemf.ch/">WEMF</a> betrugen die letztjährigen Ausgaben für Onlinewerbung in der Schweiz insgesamt 38,8 Mio. oder 1,06% des Gesamtwerbeumsatzes von 3,638 Mrd. Franken.<br /><br />Die aktuellen Zahlen aus Deutschland sehen im Vergleich dazu ganz anders aus! Online-Werbung ist eine der wachstumsstärksten Branchen der deutschen Wirtschaft. Ein Vergleich mit den anderen Mediengattungen Funk, Print und Plakat, in denen die Werbewirtschaft 2005 um rund fünf Prozent wuchs, belegt die explosionsartige Entwicklung. Als wesentliche Gründe führen die Experten die zunehmende Verbreitung breitbandiger Internetanschlüsse, die zunehmende Nutzungsintensität und die steigende Akzeptanz des Online-Kaufs an. Am Werbekuchen hält das Medium Internet trotzdem erst noch 4,4 Prozent.<br /><br />Zunehmende Verbreitung breitbandiger Internetanschlüsse: Die Schweiz ist bereits recht gut mit Breitbandanschlüssen versorgt. Die offiziellen Zahlen besagen, dass Ende 2004 15,7 Prozent der Schweizer Haushalte über einen Breitbandanschluss verfügten, Mitte 2005 besaß rund ein Fünftel der Schweizer einen Breitband-Anschluss. Im internationalen Vergleich steht die Schweiz der <a href="http://www.fedcomcom.ch/comcom/d/rapports/rapports_home.html">Comcom</a> zufolge Ende des dritten Quartals 2004 an dritter Stelle nach den Niederlanden und Dänemark und deutlcih vor Deutschland.<br /><br />Zunehmende Nutzungsintensität: Nach der Zahlen der MA-Net vom August 2005 (<a href="http://www.wemf.ch/pdf/d/Report_plus_d.pdf">PDF</a>) nutzen im ersten Halbjahr 2005 68 Prozent der Schweizer ab 14 Jahren das Internet, davon 3'180'000 (56%) Personen regelmässig. Laut der <a href="http://www.daserste.de/service/studie.asp">ARD/ZDF Online-Studie</a> vom August 2005 nutzen 58 Prozent der Deutschen ab 14 Jahren das Internet. Also auch hier liegt die Schweiz vor Deutschland.<br /><br />Steigende Akzeptanz des Online-Kaufs: Einzig Online-Shopping ist unter deutschen Internetnutzern so weit verbreitet wie nirgendwo sonst in Europa. Dies hat die von der EIAA (European Interactive Advertising Association), dem Branchenverband der pan-europäischen Online-Vermarkter, in Auftrag gegebene Studie "<a href="http://www.alle.de/content/stories/index.cfm/aus.2/key.2197/secid.16/secid2.49">Mediascope Europe</a>" ergeben. 80 Prozent der deutschen Internetnutzer kauften demnach im relevanten Zeitraum eines halben Jahres online ein. Im europäischen Durchschnitt nutzten dagegen nur 66 Prozent der User das Internet zum Einkaufen. Über ein Drittel der deutschen Internetnutzer (35 Prozent) kaufte der Studie zufolge im relevanten Zeitraum von sechs Monaten bis zu fünf Mal online ein, ein weiteres Drittel (38 Prozent) tätigte sogar zwischen sechs und 30 Einkäufe online. Die Zahl der regelmässigen Onlinekäufer (73%) kann als Vergleich verwendet werden, in der Schweiz haben im Monat Dezember 56,8 Prozent aller Internetnutzer Seiten von E-Commerce-Anbietern gekauft. Mit der Nutzungsintensität hochgerechnet nutzen 42.3 Prozent der Deutschen und 38.6% der Schweizer Bevölkerung regelmässig Online-Shopping. Hier hat Deutschland wie auch innerhalb von Europa die Nase vorn.<br /><br />Warum der Anteil der Online-Werbung in Deutschland 4x höher ist als der Anteil der in der Schweiz publizierten Zahlen des AIS wird bei genauerer Betrachtung klar: Im einzelnen haben die Werbetreibenden in 2005 in Deutschland 535 Millionen Euro für 'klassische Online-Werbung' ausgegeben (plus 39 Prozent), das stärkste Wachstum verzeichnete die Kategorie 'Suchwort-Vermarktung' mit einem Plus von 123 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 245 Millionen Euro. Auf 'Affiliate/Semiprof. Vermarktung' entfielen 105 Millionen Euro (plus 75 Prozent). Eine Tendenz die auch in 2006 anhalten soll: Wobei sich der Wert-Anteil an der Suchwort-Vermarktung auf 440 Millionen Euro steigern soll (plus 80 Prozent). Die Gesamtsumme von 885 Millionen Euro der Online Werbung in Deutschland errechnet sich aus 27.8 Prozent Suchmaschinen-Marketing, 11.6 Prozent Affiliate Marketing und 60.4 Prozent für klassische Online-Werbung. Auch in Deutschland fehlen im Gegensatz zu US-Statistiken die Umsätze für Online-Kleinanzeigen noch. Bei den publizierten Zahlen des Advertising Index Switzerland (AIS) der WEMF fehlen die Ausgaben für Affiliate- und Suchmaschinenwerbung sowie Classifieds (Online-Kleinanzeigen) komplett.<br /><br />Insgesamt schätzen die Analysten für den gesamten Online-Werbemarkt in 2006 ein Wachstum von 46 Prozent. Damit soll in 2006 erstmals die Milliarden-Grenze geknackt werden. "Berücksichtigt man zusätzlich auch Umsätze mit Online-Kleinanzeigen, wie etwa in den US-Statistiken üblich, dann rückt sogar die Umsatzschwelle von zwei Milliarden in eine realistische Nähe", erklärt OVK-Koordinator Bernd Hennig.<br /><br />Wir haben in der Schweiz aufgrund unserer Nutzungsintensität und der Verbreitung breitbandiger Internetanschlüsse eine einzigartige Ausgangslage für Online-Werbung. Doch leider besteht offensichtlich kein Interesse daran, richtige und komplette Zahlen für die Online-Werbung zu ermitteln. Auch das Projekt "<a href="http://werbewoche.ch/newsmail060202_wemf.werbewoche?ActiveID=2007">Neue Internetforschung Schweiz</a>" kommt nicht wirklich vom Fleck. Böse Zungen behaupten ja, das erste Budgetrahmen des Projektes habe schon fast die Dimensionen der letztjährigen Ausgaben für Onlinewerbung erreicht. Ob dies stimmt weiss ich nicht, ich weiss aber dass die publizierten Zahlen des Advertising Index Switzerland nicht stimmen.<br /><br />Tags: <a href="http://www.technorati.com/search/WEMF?language=de">WEMF</a>, <a href="http://www.technorati.com/search/Advertising+Index+Switzerland">Advertising Index Switzerland</a>, <a href="http://www.technorati.com/search/Online+Werbung">Online Werbung</a>Gian-Franco Salvatohttp://www.blogger.com/profile/09882143131278325450noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-20299326.post-1139838560473419352006-02-13T14:37:00.000+01:002006-02-13T14:49:50.673+01:00Gutes Wachstum des Schweizer Online-HandelsAuf <a href="http://www.swissinfo.org/sde/swissinfo.html?siteSect=167&sid=6463990&amp;cKey=1139828173000&amp;ticker=true">Swissinfo</a> habe ich die aktuellsten Zahlen der Schweizer E-Commerce Anbieter gefunden.<br /><br />Insgesamt haben im Dezember 2005 über 2,03 Mio. Personen ein- oder mehrmals eine der Schweizer E-Commerce-Seiten besucht, dies bedeutet eine Steigerung von 24,5 Prozent gegenüber dem Dezember 2004. Somit haben 56,8 Prozent aller am Computer aktiven Personen im Dezember Seiten von E-Commerce-Anbietern besucht. Auch die auf den Seiten verbrachte Zeit ist laut den Erhebungen gestiegen: Durchschnittlich hätten die Besucher im Dezember eine Stunde und 49 Minuten (+31,7 %) auf den E-Commerce-Seiten verbracht.<br /><br />Im gesamten Schweizer Versandhandel hat sich der Anteil der Internet-Bestellungen gemäss dem Fachverband verdoppelt und Ende 2005 die Marke von 20 Prozent überschritten.<br /><br />Tags: <a href="http://www.technorati.com/search/E-Commerce">E-Commerce</a>, <a href="http://www.technorati.com/search/Versandhandel">Versandhandel</a>, <a href="http://www.technorati.com/search/Schweiz">Schweiz</a>Gian-Franco Salvatohttp://www.blogger.com/profile/09882143131278325450noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-20299326.post-1139510318963897812006-02-09T19:11:00.000+01:002006-02-09T20:03:07.883+01:00Online Games: Wem gehören Schwert und Held?Das deutsche Spieler-Portal 4players.de hat <a href="http://www.4players.de/4players.php/indexspielkultur/Spielkultur/index.html">einen interessanten Artikel </a>über den Handel mit virtuellen Gegenständen in Online Spielen veröffentlicht. Der Umsatz mit virtuellen Gegenständen von Massive(ly) Multiplayer Online Role-Playing Games (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/MMORPG">MMORPG</a>) (zu deutsch Massen-Mehrspieler-Online-Rollenspiel) soll laut Schätzungen (Hochrechnung aus Verkäufen über eBay usw.) in den Jahren 2003/04 weltweit bei 300 Millionen Dollar gelegen sein. Diese Umsätze dürften im letzten Jahr durch den grossen Erfolg von World of Warcraft, welches seit dem Start im November 2004 über 5 Millionen Spieler gewonnen hat, noch einmal massiv zugelegt haben.<br /><br />Unglaublich, wenn man bedenkt dass dies nicht etwa Umsatz der Spielehersteller ist, sondern Umsatz den Spieler mit dem Verkauf von virtuellen Gegenständen oder Charakteren an andere Spieler gemacht haben. Doch der Handel mit virtuellen Items oder gar ganzen Spielecharakteren aus World of Warcraft & Co. ist eine heikle Sache. Die populärste Diskussion dreht sich darum, wem denn eigentlich die Items und Charaktere "gehören". Dem Entwickler? Dem Betreiber? Dem Spieler? Ein <a href="http://www.4players.de/rendersite.php?sid=&amp;LAYOUT=spielkulturbericht&BERICHTID=4172&amp;SYSTEM=Spielkultur">weiterer Artikel </a>des deutschen Juristen Dr. Andreas Lober liefert dazu Informationen:<br /><br />Einige Hersteller versuchen, dieses Treiben der Spieler in ihren Nutzungsbedingungen zu unterbinden. Ob das geht, ist juristisch durchaus zweifelhaft. Die Nutzungsbedingungen müssen klar formuliert sein und dürfen keine überraschenden Klauseln enthalten. Selbst wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, könnte aber ein Verbot des Verkaufs gegen Wettbewerbsrecht verstossen. Jedenfalls das Verbot, das Spiel samt Account zu verkaufen, dürfte immer nichtig sein. Wenn der Spieler im Laden ein Game erwirbt, ist das ein Kaufvertrag. Und was legal gekauft wurde, darf man auch weiterverkaufen. Da sich weder deutsche noch schweizer Gerichte bisher nicht mit Fragen des Verbots des Item-Handels befassen mussten, bleibt dies weiterhin eine Grauzone.<br /><br />Tags: <a href="http://www.technorati.com/tag/Gaming">Gaming</a>, <a href="http://www.technorati.com/tag/Online+Games">Online Games</a>, <a href="http://www.technorati.com/tag/World+of+Warcraft">World of Warcraft</a>, <a href="http://www.technorati.com/search/virtuelle%20Gegenst?¤nde">virtuelle Gegenstände</a>Gian-Franco Salvatohttp://www.blogger.com/profile/09882143131278325450noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-20299326.post-1139413713687784472006-02-08T16:36:00.000+01:002006-02-08T17:47:50.830+01:00Lasst uns die Online Werbung weiter totschweigen!In meinem <a href="http://normal-digital.blogspot.com/2006/01/sind-die-ausgaben-fr-online-werbung.html">Beitrag </a>vom 25. Januar äusserte ich mich ja bereits sehr kritisch zu den Zahlen des veröffentlichten Advertising Index Switzerland AIS der <a title="http://www.wemf.ch/" href="http://www.wemf.ch/">WEMF</a>. Gemäss den veröffentlichten AIS-Zahlen der WEMF betrugen die Ausgaben für Onlinewerbung im 2005 insgesamt 38,8 Mio und alle feiern nun fröhlich die Überschreitung der 1% Marke der Onlinewerbung am gesamten Werbekuchen.<br /><br />Offensichtlich hinterfrägt ausser <a href="http://konvergenz.kaywa.com/allgemeines/die-werbestatistik-und-ihre-probleme-mit-der-nationalen-perspektive.html">Andreas Göldi </a>und mir niemand wirklich die Qualität dieser Angaben und alle verwenden die genannten Zahlen ungesehen weiter. Dass diese Zahlen nur die klassische Onlinewerbung berücksichtigen, also nur die Bannerwerbung, scheint nicht wichtig zu sein.<br /><br />Die Ausgaben für Affiliate- und Suchmaschinenwerbung (z.B. Google AdWords und Google AdSense oder Yahoo! Overture) sowie Classifieds fehlen komplett. Allein der Umsatz von Google ausserhalb der USA betrug im 2005 insgesamt 2'394,2 Millionen Dollar. Doch diese Anbieter sind wohl für die WEMF nicht wichtig genug. Nach eigenen Angaben will die WEMF uns ja verlässliche Zahlen liefern:<br /><blockquote>Ziel der Werbeaufwandstatistik AIS Advertising Index Switzerland ist, der Werbewirtschaft verlässliche Werbeumsätze für alle relevanten Medien zu bieten.</blockquote>Das Ziel des AIS ist bestimmt erstrebenswert, doch der Weg bis zu verlässlichen Werbeumsätzen in der Onlinewerbung ist für die WEMF noch sehr, sehr weit.<br /><br />Tags: <a href="http://www.technorati.com/search/WEMF?language=de">WEMF</a>, <a href="http://www.technorati.com/search/Advertising+Index+Switzerland">Advertising Index Switzerland</a>, <a href="http://www.technorati.com/search/Online+Werbung">Online Werbung</a>Gian-Franco Salvatohttp://www.blogger.com/profile/09882143131278325450noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-20299326.post-1139300913179287182006-02-07T08:54:00.000+01:002006-02-07T09:32:31.913+01:00Der Weblog TrendGestern hat <a href="http://www.technorati.com/weblog/">Technorati</a> interessante Zahlen zur Entwicklung der Blogosphere veröffentlicht. Technorati registriert mittlerweile 27.2 Millionen Weblogs und hat über die letzten 36 Monate, wobei sich die Anzahl der Weblogs im Durchschnitt alle fünfeinhalb Monate verdoppelt.<br /><br /><img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/4555/1172/400/Slide0002-2.jpg" border="0" /> Die sogenannte Blogosphere (die Gesamtheit der Weblogs) ist in den letzten drei Jahren um das 60-fache gewachsen. Momentan entstehen rund 75'000 Weblogs pro Tag und etwa 1.2 Millionen Posts pro Tag. Bei dieser gewaltigen Konkurrenz möchte mich deshalb für Ihre Aufmerksamkeit und Ihren Besuch auf meinem Blog bedanken, Sie hatten ja über 50'000 Artikel zur Auswahl, die stündlich neu entstehen.<br /><br /><img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/4555/1172/400/Slide0003-5.jpg" border="0" />Mein Blog steht 1.5 Monate nach Start laut Technorati auf Rang <a class="links" href="http://www.technorati.com/search/normal-digital.blogspot.com">381,906 (11 links from 7 sites)</a>, <a href="http://bloggingtom.ch/">BloggingTom</a> ist als einer der erfolgreichsten Schweizer Blogs auf Rang 7010. Was als "online Tagebuch" vermeintlich exhibitionistisch veranlagter Menschen begann, ist inzwischen zu einem gewaltigen Trend geworden - mit nicht zu verachtenden Möglichkeiten.<br /><br />Tags: <a href="http://www.technorati.com/search/Technorati">Technorati</a>, <a href="http://www.technorati.com/search/blogosphere?language=de">Blogosphere</a>Gian-Franco Salvatohttp://www.blogger.com/profile/09882143131278325450noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-20299326.post-1138637226753523742006-01-30T16:31:00.000+01:002006-01-30T17:23:28.456+01:00Usability Preis für Best of Swiss Web Website?Das die <a href="http://www.bestofswissweb.ch/">Best of Swiss Web </a>Seite beim gleichnamigen Wettbewerb einen Usability Preis gewinnen würde bezweifle ich stark. Leider muss ich sagen, dass namics hier - meiner Meinung nach - nicht gerade eine Meisterleistung vollbracht hat. Gerade die offizielle Webseite des bekanntesten Internet-Preises der Schweiz sollte professionell daher kommen.<br /><p><img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/4555/1172/400/BOSW05.2.jpg" border="0" /><br />Das Bild im Content Bereich (256 x 171 Pixel) der Award-Night Seite ist 5.7 MByte gross und ist wohl selbst für Breitband-Surfer unzumutbar. Die Text sind unangenehm lang und der Textbereich nutzt gerade mal 35% des Bildschirmbereiches, der Rest wird für ein Design ohne Mehrwert gebraucht.<br /><br /><img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/4555/1172/400/BOSW06_02.0.jpg" border="0" /></p><p>Obschon namics laut Source-Code das Feedback lieber direkt bekommen würde, schreib ich es hier in meinen Blog. </p><blockquote>Thank you for reading our source code! Any suggestions or questions? please contact us: namics ag, team-based net solutions: <a href="http://www.namics.com/">http://www.namics.com/</a></blockquote><p>Sorry Kollegen von namics, von einer mittelmässigen Werbeagentur ohne Online-Erfahrung hätte ich eine solche Website vielleicht noch verstanden, aber ihr seit Profis!<br /><br />Tags: <a href="http://www.technorati.com/search/namics">namics</a>, <a href="http://www.technorati.com/search/Best%20of%20Swiss%20Web">Best of Swiss Web </a></p>Gian-Franco Salvatohttp://www.blogger.com/profile/09882143131278325450noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-20299326.post-1138174866951727092006-01-25T08:23:00.000+01:002006-01-25T09:32:49.326+01:00Sind die Ausgaben für Online Werbung wirklich so niedrig?Die Werbeausgaben sind im Jahr 2005 um 1.5 Prozent gestiegen. Dies belegt der gestern veröffentlichte Advertising Index Switzerland AIS der <a href="http://www.wemf.ch/">WEMF</a>. Der gesamte Werbeumsatz erreichte 3,638 Mrd. Franken.<br /><br />Spitzenreiter bei den Werbeausgaben hatte auch im Jahr 2005 die Konsumgüterindustrie, welche mit 768 Mio. Franken 0,8 Prozent mehr ausgab als im Vorjahr. Die Werbeausgaben deutlich gesteigert haben Dienstleitungsbetriebe (plus 53,1 Prozent auf 45,4 Mio.), Finanzdienstleister (plus 21,9 Prozent auf 272,7 Mio.) und Verwaltung (plus 14,2 Prozent auf 94,4 Mio.). Weniger in Werbung investiert haben die Medien (minus 14,1 Prozent auf 97,9 Mio.) , Bürobedarf (minus 12,4 Prozent auf 66,5 Mio.) und KMU (minus 8 Prozent auf 105,2 Mio.).<br /><br />Als Online-Profi haben mich natürlich vor allem die Ausgaben für Online Werbung interessiert. Gemäss den AIS-Zahlen von WEMF betrugen die Ausgaben für Onlinewerbung insgesamt 38,8 Mio. Franken, was etwa einem Prozent der Gesamtausgaben entspricht. Irgendwie werde ich misstrauisch, wird wirklich nur so wenig für Online-Werbung augegeben?<br /><br />Es muss wohl so sein, denn auf der AIS Seite von WEMF lese ich: "Ziel der Werbeaufwandstatistik AIS Advertising Index Switzerland ist, der Werbewirtschaft verlässliche Werbeumsätze für alle relevanten Medien zu bieten." Also sind die gelieferten Daten für Online Werbung verlässlich. "Mit AIS lässt sich die Werbetätigkeit ganzer Branchen oder einzelner Konkurrenzfirmen detailliert nach beworbenen Produkten, Werbemitteln, zeitlichem Ablauf und den aufgewendeten Budgets analysieren - eine unverzichtbare Basis für Konkurrenzanalysen sowie Marketing-, Verkaufs- und Werbestrategen". Aber wer liefert denn nun die Daten zu den Ausgaben für Online Werbung? Nach etwas suchen werde ich fündig:<br /><p><img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/4555/1172/400/AIS_2.1.jpg" border="0" />Ahja, aufgrund dieser Werbeträger ermittelt die WEMF also die Relevanz der Online Werbung, welche dann als Referenz für die Planung des Mediamix einer Branche dienen sollen? Und wo bitte sind die Werbeausgaben für in der Schweiz geschaltete Anzeigen von Google Adwords, Yahoo! Overture und all den anderen? Sind die aufgelisteten Werbeträger eigentlich relevant genug um <em>der Werbewirtschaft verlässliche Werbeumsätze für alle relevanten Medien zu bieten</em>? Ich bezweifle dies stark! </p><p>Wenn solche Zahlen verlässliche Daten für die Online Medien repräsentieren sollen bringt es auch nichts, wenn <a href="http://www.web2com.ch/">web2com</a> stolz auf ihrer Website verkündet: </p><blockquote><p>Die konstante und positive Entwicklung der Online-Investitionen 2005 zeigt auf, dass die Online-Werbung für immer mehr Unternehmen zu einer Selbstverständlichkeit in ihrer Kampagnenplanung geworden ist. Die positiven Meldungen rund um das Thema Online-Werbung häufen sich weltweit. Diverse Studien zeigen ausserdem: Die Einbindung von Online erhöht die Wirkung einer klassischen Kampagne, selbst bei gleich bleibendem Budget. Grund genug, um sich auf ein spannendes Online-Jahr 2006 zu freuen.</p></blockquote>Jörg Eugster schreibt es auf <a href="http://www.onlinemarketingreport.ch/">Online Marketing Report Schweiz </a>treffend.<br /><blockquote>Meine Prognose: Print wird immer mehr und schneller verlieren. Online wird immer mehr und schneller zulegen. Das aber erst, wenn dieses Missverhältnis von den<br />Werbeagenturen und Werbeauftraggebern endlich bemerkt und danach gehandelt wird. Das dürfte aber in der zuweilen doch leider etwas träge gewordenen Schweiz noch etwas dauern.</blockquote><br />Tags: <a href="http://www.technorati.com/search/WEMF?language=de">WEMF</a>, <a href="http://www.technorati.com/search/Advertising+Index+Switzerland">Advertising Index Switzerland</a>, <a href="http://www.technorati.com/search/Online+Werbung">Online Werbung</a>Gian-Franco Salvatohttp://www.blogger.com/profile/09882143131278325450noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-20299326.post-1137779695217901152006-01-20T18:44:00.000+01:002006-01-21T12:32:51.856+01:00Das Google PageRank VerfahrenVor kurzem habe ich aufgezeigt, <a href="http://normal-digital.blogspot.com/2006/01/wie-sammelt-und-priorisiert-google.html">wie Google Suchresultate sammelt und priorisiert</a>. Da neben der hohen Performance und einer grossen Benutzerfreundlichkeit ein ganz massgeblicher Teil des Erfolges von Google von der (anderen Suchmaschinen teilweise weit überlegenen) Qualität der Suchergebnisse abhängt, möchte ich hier darauf etwas detaillierter eingehen.<br /><br />Diese Qualität der Suchergebnisse beruhte vor allem in den Anfangszeiten von Google ganz wesentlich auf dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pagerank">PageRank-</a><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pagerank">Verfahren</a>. PageRank ermittelt zur Bestimmung der Platzierung (Ranking) die Zahl und die Qualität der eingehenden Links. Der PageRank hängt also davon ab, ob viele eingehende Links von relevanten und angesehenen Websites vorhanden sind.<br /><br />Meine Betrachtung von PageRank stützt sich auf die <a href="http://dbpubs.stanford.edu:8090/cgi-bin/makehtml.cgi?document=1999/66&format=1&amp;page=1">Veröffentlichung</a> der Google-Gründer <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Larry_Page">Larry Page</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sergey_Brin">Sergey Brin</a> (sowie Rajeev Motwani und Terry Winograd) welche im Januar 1998 an der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stanford_University">Stanford University </a>publiziert wurde, also im Jahr der Gründung von Google Inc.<br /><br /><p><img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/4555/1172/400/Abstract.0.jpg" border="0" />Doch wie ermittelt Google eigentlich heute, ob eine Website glaubwürdig ist? Nun, eine typische Google Antwort wäre: Google verwendet mehr als 100 unterschiedliche Faktoren, einschließlich des PageRank Algorithmus, um festzustellen ob eine Website vertrauenswürdig oder etabliert ist. </p><p>Es ist offensichtlich, dass Google im Verlauf der letzten Jahre mit grosser Wahrscheinlichkeit zahlreiche Änderungen, Anpassungen und Modifikationen am ursprünglichen PageRank-Algorithmus durchgeführt hat. Doch war das PageRank-Verfahren ein wichtiger Faktor für den Erfolg der Suchmaschine Google, womit zumindest das Konzept des PageRank-Verfahrens immer noch seine Berechtigung hat. </p><p><a href="http://photos1.blogger.com/blogger/4555/1172/1600/Fig1.gif"><img style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/4555/1172/400/Fig1.gif" border="0" /></a>Wenn wir uns das Internet als eine Demokratie vorstellen, dann stimmt eine Webseite, die über einen Link auf eine andere Webseite verfügt, über die Wichtigkeit dieser Seite ab. Wie Google im <a href="http://www.google.com/corporate/tech.html">Technologie-Überblick</a> erklärt, interpretiert PageRank einen Link von Seite A und von Seite B zu Seite C als je eine Stimme für Seite C von den Seiten A und B. </p><p></p><p></p><blockquote>PageRank nimmt eine objektive Bewertung der Wichtigkeit von Webseiten vor. Anstatt die direkten Links zu zählen, interpretiert Page Rank im Wesentlichen einen Link von Seite A auf Seite B als "Votum" von Seite A für Seite B. [...] </blockquote><p><a href="http://photos1.blogger.com/blogger/4555/1172/1600/Fig2.gif"></a>PageRank bewertet dann die Wichtigkeit einer Seite nach den erzielten Voten. PageRank berücksichtigt auch die Wichtigkeit jeder Seite, die ein Votum abgibt, da Voten von einigen Seiten einen höheren Wert aufweisen und deshalb auch der Seite, auf die der Link verweist, einen höheren Wert geben. </p><p><img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/4555/1172/320/Fig2.0.jpg" border="0" />Wenn eine Seite einen Wert von 100 hat und auf zwei Seiten verweist, so erhält jede dieser Seiten ein Votum vom Wert 50. Eine andere Seite mit einem Wert von 9, die auf drei Seiten verweist, gibt jeder dieser Seiten ein Votum vom Wert 3. </p><p></p><p><a href="http://pr.efactory.de/d-index.shtml"><img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/4555/1172/400/Conclusion.jpg" border="0" /></a></p><p><strong>Geschichtlicher Abriss der ersten Jahre von Google</strong></p><p>Sieben Jahre nach der Gründung verkündet Google Inc. für das Qartal bis 30. September 2005 einen Umsatz von 1,578 Milliarden Dollar und ist mit einem Markenwert von 8,461 Mrd. Dollar von Null auf Platz 38 der <a href="http://bwnt.businessweek.com/brand/2005/index.asp?sortCol=rank_2005&sortOrder=ASC&amp;pageNum=1&resultNum=100&amp;sector=">weltweit wertvollsten Marken</a>. </p><ul><li>1995 - Larry Page und Sergey Brin begegnen sich an der Stanford University. Sie konzipieren die Suchmaschine BackRub ? einen Google-Vorläufer. </li><li>21. Januar 1998 - Larry Page und Sergey Brin publizieren den PageRank Algorithmus </li><li>1998 - Internetportale äußern Desinteresse an der entwickelten Suchtechnologie - die Gerätschaften befinden sich im Schlafzimmer von Larry Page. </li><li>7. September 1998 - In einer Garage gründen Page und Brin die Google Inc. Mit einem Startkapital von umgerechnet 810.000 Euro (aufgebracht von den Familien, Freunden und <a title="Andreas von Bechtolsheim" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Andreas_von_Bechtolsheim">Andreas von Bechtolsheim</a>) bringen sie die erste Testversion des Programms auf den Markt. </li><li>Februar 1999 - Google bezieht mit acht Angestellten ein Büro in <a title="Palo Alto" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Palo_Alto">Palo Alto</a>. Etwa 500.000 Suchanfragen werden täglich verzeichnet. </li><li>September 1999 - <a title="AOL" href="http://de.wikipedia.org/wiki/AOL">AOL</a> und <a title="Netscape" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Netscape">Netscape</a> arbeiten mit Google zusammen, die Suchanfragen versechsfachen sich. </li><li>21. September 1999 - Google beendet offiziell seine Testphase und entfernt den ?beta? Hinweis von der Webseite </li><li>Juni 2000 - Mit mehr als einer Milliarde Seiten im Index ist Google Marktführer bei Suchmaschinen geworden. </li></ul><p>Einen <a href="http://pr.efactory.de/d-index.shtml">ausführlichen Überblick des PageRank </a><a href="http://pr.efactory.de/d-index.shtml">Verfahrens </a>bietet e-factory.de an. Das <a href="http://www-db.stanford.edu/pub/papers/google.pdf">ursprüngliche Paper (PDF)</a> der Google-Gründer ist bei der Standford University abrufbar. </p><p>Tags: <a href="http://www.technorati.com/search/PageRank?blogtag=Google">Google</a>, <a href="http://www.technorati.com/search/PageRank">PageRank</a></p>Gian-Franco Salvatohttp://www.blogger.com/profile/09882143131278325450noreply@blogger.com