Mittwoch, März 22, 2006
Der Frust meines Notebooks
Dienstag, März 21, 2006
MIX06 in Las Vegas: Keynote Tag 1
MySpace.com ist mittlerweile punkto Traffic im Internet Nummer 2, nur noch Yahoo liegt vor ihnen. Google, Ebay, MSN etc haben sie schon lange abgehängt. Da an der Keynote fotografieren verboten war, habe ich über Flickr ein paar Fotos von John Engates verwendet.

Der Director New Media von BBC hat ein Gadget für Windows Vista präsentiert, dass wirklich cool ist und beeindruckend gezeigt hat was mit Windows Vista und Windows Presentation Foundation möglich ist.
Obschon für mich nicht relevant, war auch die Demos des aktuellsten IE7 Build beeindruckend. Doch wirklich stark fand ich die Atlas-Demo, dem AJAX Tool welches Microsoft kostenlos zur Verfügung stellt. Atlas kann man seit heute von hier downloaden - eine Technologie die auf allen aktuellen Browsern läuft und serverseitige Komponenten für verschiedene Webserver bereitstellt.
Tags: MIX06
Donnerstag, März 16, 2006
Ready to Take Off
Das Bild in Hochauflösung (3.17 MB)Nachfolgend ein Auszug meiner Vorauswahl aus den über 75 verfügbaren Sessions:
Beyond the Banner: Advertising on the Web and Where It's Going
Advertising revenues in traditional venues like print magazines and television are declining, while online advertising is exploding. Advertisers want richer online ad platforms. Content providers want ads that maximize revenue without negatively impacting the user experience. What role will advertising play in "podcasting," "video blogging" and other emerging media? Join a panel of industry luminaries to discuss these and other issues.
Extending Your Experience to Mobile Devices
Extend your reach to the next billion potential customers by enabling them to consume your content and services from their mobile devices. We discuss what standards and devices are out there, some of lessons learned about designing for a small screen, and how to get your mobile presence up and running. See how Mobile AJAX works today-and you can tell us how "mobile AJAX" should work tomorrow.
From HTML to Services: Building a Site for REST, POX, RSS, SOAP, and WS-*
Your site is more than a collection of pages; it's a programmable platform that your users are leveraging in innovative new ways. Scraping, mashups, and RSS mean that your site is already a service, and the fastest, most flexible way to build that service is with Windows Communication Foundation (WCF). With WCF you can expose your site over a whole host of different transports and formats, ensuring that clients of all kinds can access your content. Use WCF to take your site to the next level and provide an optimized experience for all of your users.
The Future of Media and the Web
Open syndication formats and protocols, the rise of user-generated content, and advances in digital media technology are all changing the way that people incorporate media into their lifestyles. The changes give consumers more choice about how they mix and mash their media, and create new opportunities for publishers of microcontent and blockbusters alike. Come join our diverse panel of industry experts for a lively discussion about the implications of these trends.
Web 2.0: Show Me the Money
Mashups, gadget platforms, user-generated content and syndication technologies all put existing industries and business models at risk. Join the discussion with a panel of industry luminaries and find out where people are making money in the midst of these disruptions.
Tags: MIX06
Dienstag, März 14, 2006
Convergators - die besten Köpfe der Konvergenz
Besonders erwähnenswert ist, dass die Leistungen der Ausgezeichneten am besten bereits erfahrbare Realität geworden sein sollten (mindestens in einem umfangreichen Pilotprojekt) oder die Marktreife innerhalb der ersten Hälfte des Jahres erreichen sollten. Businesspläne und Konzepte reichen nicht.
Am besten macht sich die funktionale Konvergenz beim Endkunden bemerkbar: hier brechen die Grenzen zwischen den einzelnen Bereichen auf. Einige Beispiele seien hier genannt. Das Internet kann in guter Qualität Sprache übertragen. Der Dienst wird als Voice over IP verkauft. Das Internet kann auch Musik und Filme übertragen. Zum wahren Alleskönner wird das Handy: Der Nutzer kann sich entscheiden, ob er mit dem Handy telefonieren, spielen, fotografieren, im Internet surfen, seine Termine organisieren oder bald auch fernsehen will. Die wesentliche Herausforderung liegt auf der geschäftsmäßigen Ebene: Konvergenz erfordert die neuartige Vernetzung von bestehenden Geschäftsmodellen und die Entwicklung neuer gemeinschaftlicher Geschäftsmodelle der beteiligten Branchen, um technologische Konvergenz zu Kundennutzen zu transferieren.
Ich bin gespannt auf die besten Konvergenz-Köpfe, Persönlichkeiten die sich als Vorreiter der Konvergenz in verschiedenen Kategorien im deutschen Markt bewiesen haben.
Tags: Konvergenz, Convergators
Mittwoch, März 08, 2006
Probleme mit meinem Blog
Tags: BlogBeat
Wie brauchbar ist Google Adsense?
- Obschon Google aufgrund komplexer Algorthmen ermittelt welches die geeignete Werbung für jede einzelne Website ist, ist die Realität oft eher eine Ansammlung belangloser Inserate die wenig mit dem Inhalt der Webseite zu tun haben. Das Resultat ist offensichtlich, je unpassender die Inserate sind desto schlechter werden die Klick-Raten und dementsprechend die Einnahmen.
- Google Adsense liefert eine Menge Daten für den Website-Betreiber, die wichtigsten Daten fehlen jedoch. Wieviel haben die Inserenten für die Werbung bezahlt und welchen Anteil davon behält Google für sich. Google kann diesen Anteil also theoretisch beliebig anpasen ohne dass der Website-Betreiber dies überhaupt nachvollziehen kann.
- Betrug (click fraud) und insbesondere der Verdacht auf Betrug ist eine grosse Problematik. Wenn Google eine Website-Betreiber des Betrugs verdächtigt kann die Werbung gestoppt werden. Ohne Warnung, Regress oder Entschädigung der Ausfälle. Google alleine entscheidet über dieses Vorgehen und muss dies auch nicht begründen. Wenn Sie ihre Website auf dem ausgedienten PC im Keller betreiben mag dies nicht so schlimm sein, aber wenn dies budgetierte Einnahmen eines Business-Cases sind dann ist dies eine Katastrophe.
Eine Abhängigkeit von Google Adsense kann als Teil eines Business-Cases sehr rasch zu grossen Problemen führen. Google kann von einem Tag auf den andern beschliessen, den Anteil für den Webseite-Betreiber zu reduzieren, die CPC-Preise (cost per click) anzupassen, das Provisionsmodell abzuändern oder die Werbung auf einer Website aufgrund eines Verdachtes ganz einzustellen. Auch Gewinnerwartungen von Analysten, Aktivitäten von neu erscheinenden Mitbewerbern wie Yahoo Publishers Network (YPN) oder Microsoft AdCenter sind bei einem börsenkotierten Unternehmen wie Google als Einflussfaktoren für Änderungen gut vorstellbar.
Tags: Google Adsense
Samstag, März 04, 2006
Schweizer Unternehmertum
Entrepreneurship (Unternehmertum) wird dem Bericht zufolge als Prozess definiert, welcher die Identifizierung, Evaluierung und Verwertung von Geschäftsmöglichkeiten umfasst. Die Dauer der Gründung eines Unternehmens kann sich zwischen einzelnen Unternehmen stark unterscheiden und ausserdem bestehen eine Vielzahl an Indikatoren, um den Zeitpunkt einer Gründung zu bestimmen (Eintrag in das Handelsregister, Arbeit an einem Business Plan, Vorbereitung des Markteintritts und erste Verkäufe). In einer schematischen Darstellung können dennoch zwei wesentliche Phasen des Gründungsprozesses unterschieden werden:
- eine Entstehungsphase, in deren Ablauf das Unternehmenskonzept entworfen und verfeinert wird, die Ressourcen zusammengestellt werden und sich das Gründerteam formiert, sowie
- eine Startphase, während der das neue Unternehmen erste Produkte und Dienstleistungen verkauft und beginnt, sich auf dem Markt einen Namen zu machen.
Der gesamte Umfang der Gründungsaktivität ergibt sich als Summe aus Werdenden Unternehmern und Neuen Unternehmern (Personen, die Inhaber und Geschäftsführer eines Unternehmens sind, das erst einige Jahre am Markt aktiv ist). Diese Gründungsaktivitäten bzw. die Gründungsquote wird in diesem Bericht als TEA-Quote (Total (Early-Stage) Entrepreneurial Activity) bezeichnet.
- Die Schweiz positioniert sich mit einer Gründungsquote (TEA) von 6.1% leicht unterhalb des Durchschnitts von 8.4% der 35 an der Studie teilnehmenden Länder (GEM-Länder). Die Gründungsaktivität in der Schweiz hat damit gegenüber den Jahren 2003 (7.4%) und 2002 (7.1%) abgenommen.
- Neben diesen Gründern gibt es natürlich auch noch zahlreiche etablierte Unternehmer, welche bereits seit mehr als 3 ? Jahren Gehälter, Gewinne oder Sachleistungen beziehen. Mit einem prozentualen Anteil von 9,7% belegt die Schweiz den sechsten Rang und liegt damit deutlich über dem Durchschnitt von 6,6% der GEM-Länder. Die Schweiz ist damit nach Griechenland das Land mit der höchsten Quote an etablierten Unternehmern in Europa!
- Das Verhältnis von etablierten Unternehmern zu Gründern ist ein Indikator für die Überlebenschancen eines neuen Unternehmens in einem Land, wenn man annimmt, dass die Anzahl der neuen und etablierten Unternehmer über die Zeit hinweg etwa konstant bleibt. Die Schweiz befindet sich mit einem Verhältnis von 1.6 an der vierten Stelle der GEM-Länder hinter Japan, Finnland und Griechenland.
Die Gründung eines Unternehmens ist oftmals einfach, viel schwieriger ist es jedoch, mit diesem Unternehmen zu wachsen und auf dem Markt mit einer angemessenen Rentabilität zu bestehen. Die Wachstumschancen hängen größtenteils vom Innovationsgrad des Unternehmens und von der Wettbewerbssituation ab. Je mehr das Unternehmen in Bezug auf Produkte, Dienstleistungen und Verfahren innovativ ist und je weniger Konkurrenten es auf dem Markt gibt, desto grösser ist das Marktpotenzial. Bei der GEM-Untersuchung werden die drei Faktoren Innovationsgrad, Wettbewerbssituation und Technologieniveau anhand der folgenden drei Fragen an die Unternehmer erhoben:
- Werden alle, einige oder keine ihrer möglichen Kunden Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung als neu und unbekannt ansehen?
- Gibt es heute viele, wenige oder keine anderen Unternehmen, die die gleichen Produkte oder Dienstleistungen Ihren möglichen Kunden anbieten?
- Sind die Technologien oder Verfahren, die für das Produkt oder die Dienstleistung benötigt werden, erst seit weniger als einem Jahr erhältlich, seit einem bis fünf Jahren oder seit mehr als fünf Jahren erhältlich?
Die Schweiz ist ein gesättigter Markt mit einem hohen technologischen Niveau. Es ist folglich für ein Unternehmen schwieriger, sich zu profilieren und auf einem solchen Markt zu wachsen.
In der Schweiz gaben 84% der befragten Gründer an, mit ihrem Unternehmen eine gute Gelegenheit nutzen zu wollen wohingegen 14% unternehmerisch aktiv werden, weil sie keine bessere Erwerbsalternative haben. Bei 2% der Befragten war es eine Mischung aus Gelegenheit und Notwendigkeit, welche sie zu einer unternehmerischen Tätigkeit motivierte. Die Schweiz befindet sich diesbezüglich in einer komfortablen wirtschaftlichen Lage. Eine geringe Arbeitslosigkeit, stabile Arbeitsverhältnisse und ein relativ hohes Lohnniveau generieren auf der einen Seite erhebliche Opportunitätskosten und zwingen auf der anderen Seite die Schweizer nicht, ein Unternehmen aus der Not heraus gründen zu müssen.
Das Alter der Schweizer Gründer liegt im Durchschnitt bei 39 Jahren und 42% der Gründer verfügen Über eine höhere Bildung wie Universitäts-, Fachhochschul- oder Abschluss einer technischen Hochschule. In der Schweiz werden 40% der Unternehmen von Frauen gegründet, damit befindet sich die Schweiz im Spitzenfeld was das weibliche Unternehmertum betrifft.
Tags: Global Entrepreneurship Monitor, Unternehmertum, Schweiz
Freitag, März 03, 2006
Permission Marketing und die Lügen des Marketing
Aus seiner Beobachtung, dass die traditionelle Wirkung der traditionellen Werbung extrem zurückgegangen ist, weil sie als Unterbrechung wahrgenommen wird und dieser Ansatz in den letzten Jahren sogar noch verstärkt wurde. Doch die Massenwerbung hat ausgedient. Auch das Direktmarketing, das scheinbar personalisierte Angebote schickt, basiert eher auf vermuteten Zusammenhängen von gewissen demographischen Faktoren. Sie lässt außer acht, dass die Segmentierung und Individualisierung in der Gesellschaft sich auch in der Einzelperson findet. Und: mit einer durchschnittlich Responserate von 2 Prozent sind 98 Prozent des Werbeetats dennoch verschwendet.
Eine bekannte Form von Permission Marketing sind Newsletter, die dem Kunden einen Mehrwert (z.B. Brancheninformationen) bieten und in der Regel auf der Homepage des Unternehmens angeboten werden. Auch Formulare zur Anforderung von Produktinformationen und so genannte Call-Back-Formulare gehören zu dieser Form des Marketings.
Seth Godin hat letzte Woche für Google einen Vortrag über sein aktuellstes Buch, "All Marketers are Liars" gehalten, der nun auch über Google Video abrufbar ist. Allen die in einer knappen Stunde einen Überblick über Godin's Ideologie gewinnen wollen kann ich das englischsprachige Video empfehlen. Ein Teil seiner Überlegungen finden sich auch in seinem neusten E-Book (PDF).
Tags: Seth Godin, All Marketers are Liars, Google Video
Donnerstag, März 02, 2006
Google Epic 2015 auf Deutsch

Werden die neuen Medienriesen Google, Amazon und Yahoo eine ähnliche globale Macht bekommen wie heute Microsoft und Hollywood? Seit einiger Zeit geistert ein Kurzfilm aus den USA durch das Internet und die Blogger-Szene, der ein düsteres Szenario zur Medienlandschaft der Zukunft zeichnet.
(via Aperto-Blog)
Tags: Google Epic 2015
Montag, Februar 27, 2006
MIX06: Geht Microsoft neue Wege?
Insgesamt scheint mir die Konferenz sehr spannend und ich erhoffe mir dank der vielen Non-Microsoft Referenten eine objektive Betrachung der neuen Web Technologien von Microsoft.
Tags: MIX06, Microsoft
Donnerstag, Februar 16, 2006
Microsoft Office Sharepoint Server 2007
Neben sieben neuen und verbesserten Office Editionen mit Word, Excel, etc. wird das neue Office System fünf neue Server-Programme enthalten. Microsoft konzentriert sich auf Server-Seite auf vereinfachte Kommunikation und Zusammenarbeit, optimierte und integrierte Geschäftsprozesse sowie Enterprise Content Management. Microsoft Office 2007 wird Ende dieses Jahres erhältlich sein.
- Office SharePoint Server 2007 vereinigt Portal- und Content-Management sowie den Zugang zu Geschäftsinformationen und -prozessen. Damit können Kunden effektiver zusammenarbeiten, Inhalte über branchenübliche Anwendungen hinaus kontrollieren und damit fundiertere Entscheidungen treffen.
- Microsoft Office Project Server 2007, Microsoft Office Project Portfolio Server 2007 und Microsoft Office Forms Server 2007 bieten Lösungen für Projekt- und Portfolio-Management sowie die Verwaltung elektronischer Formulare.
- Microsoft Office Groove Server 2007 bietet zentralisierte Verwaltung, Datenweitergabe und Datenintegration für die unternehmensweite Implementierung von Microsoft Office Groove 2007. Für kleinere Installationen bieten Microsoft Office Groove Enterprise Services kosteneffiziente Dienste für Verwaltung und Datenweitergabe.
Insbesondere spannend ist die Zusammenlegung von Content Management Server (CMS) und Sharepoint Portal Server zum neuen Office Sharepoint Server 2007. Ein recht ausführlicher Artikel von Gerhard Schobbe (Group Program Manager CMS Team) zeigt die Überlegungen und Vorteile der Zusammenlegung auf. Durch die Zusammenlegung bietet das neue Produkt im Vergleich zum alten CMS standardmässig einige neue Funktionalitäten wie ein Security API, deutlich erhöhte Skalierbarkeit, Versionierung und Rollback, Search, flexiblere Authentifizierung, bessere Workflows, verbesserte Content Deployment Werkzeuge und den Wegfall von Client-seitigen Installationen für den Editor und Site Manager.

Mehr Informationen darüber wie Webseiten mit dem neuen Office Sharepoint Server 2007 aufgebaut sind, liefert ein weiterer Artikel auf dem Sharepoint Team Blog. Für bestehende CMS Nutzer ist bestimmt auch wichtig, dass die Migration der Daten zu 100% automatisiert und die Migration des Codes und der Templates durch Werkzeuge unterstützt, aber manuell durchgeführt werden kann.
Hinweis: Sämtliche von mir aufgeführten Informationen habe ich in öffentlich zugänglichen Quellen recherchiert. Da mein Arbeitgeber als einer der weltweit auserwählten Partner seit letzten November bei der Technical Beta mitmacht, musste ich ein NDA (Non-Disclosure Agreement) unterschreiben. In diesem NDA habe ich mich zur Geheimhaltung sämtlicher nicht öffentlich zugänglicher Informationen verpflichtet.Tags: Office 2007 Sharepoint, Office 2007, Content Management Server, Sharepoint
Mittwoch, Februar 15, 2006
Willkommen in der (Statistik-)Wüste der Online-Werbung
Die aktuellen Zahlen aus Deutschland sehen im Vergleich dazu ganz anders aus! Online-Werbung ist eine der wachstumsstärksten Branchen der deutschen Wirtschaft. Ein Vergleich mit den anderen Mediengattungen Funk, Print und Plakat, in denen die Werbewirtschaft 2005 um rund fünf Prozent wuchs, belegt die explosionsartige Entwicklung. Als wesentliche Gründe führen die Experten die zunehmende Verbreitung breitbandiger Internetanschlüsse, die zunehmende Nutzungsintensität und die steigende Akzeptanz des Online-Kaufs an. Am Werbekuchen hält das Medium Internet trotzdem erst noch 4,4 Prozent.
Zunehmende Verbreitung breitbandiger Internetanschlüsse: Die Schweiz ist bereits recht gut mit Breitbandanschlüssen versorgt. Die offiziellen Zahlen besagen, dass Ende 2004 15,7 Prozent der Schweizer Haushalte über einen Breitbandanschluss verfügten, Mitte 2005 besaß rund ein Fünftel der Schweizer einen Breitband-Anschluss. Im internationalen Vergleich steht die Schweiz der Comcom zufolge Ende des dritten Quartals 2004 an dritter Stelle nach den Niederlanden und Dänemark und deutlcih vor Deutschland.
Zunehmende Nutzungsintensität: Nach der Zahlen der MA-Net vom August 2005 (PDF) nutzen im ersten Halbjahr 2005 68 Prozent der Schweizer ab 14 Jahren das Internet, davon 3'180'000 (56%) Personen regelmässig. Laut der ARD/ZDF Online-Studie vom August 2005 nutzen 58 Prozent der Deutschen ab 14 Jahren das Internet. Also auch hier liegt die Schweiz vor Deutschland.
Steigende Akzeptanz des Online-Kaufs: Einzig Online-Shopping ist unter deutschen Internetnutzern so weit verbreitet wie nirgendwo sonst in Europa. Dies hat die von der EIAA (European Interactive Advertising Association), dem Branchenverband der pan-europäischen Online-Vermarkter, in Auftrag gegebene Studie "Mediascope Europe" ergeben. 80 Prozent der deutschen Internetnutzer kauften demnach im relevanten Zeitraum eines halben Jahres online ein. Im europäischen Durchschnitt nutzten dagegen nur 66 Prozent der User das Internet zum Einkaufen. Über ein Drittel der deutschen Internetnutzer (35 Prozent) kaufte der Studie zufolge im relevanten Zeitraum von sechs Monaten bis zu fünf Mal online ein, ein weiteres Drittel (38 Prozent) tätigte sogar zwischen sechs und 30 Einkäufe online. Die Zahl der regelmässigen Onlinekäufer (73%) kann als Vergleich verwendet werden, in der Schweiz haben im Monat Dezember 56,8 Prozent aller Internetnutzer Seiten von E-Commerce-Anbietern gekauft. Mit der Nutzungsintensität hochgerechnet nutzen 42.3 Prozent der Deutschen und 38.6% der Schweizer Bevölkerung regelmässig Online-Shopping. Hier hat Deutschland wie auch innerhalb von Europa die Nase vorn.
Warum der Anteil der Online-Werbung in Deutschland 4x höher ist als der Anteil der in der Schweiz publizierten Zahlen des AIS wird bei genauerer Betrachtung klar: Im einzelnen haben die Werbetreibenden in 2005 in Deutschland 535 Millionen Euro für 'klassische Online-Werbung' ausgegeben (plus 39 Prozent), das stärkste Wachstum verzeichnete die Kategorie 'Suchwort-Vermarktung' mit einem Plus von 123 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 245 Millionen Euro. Auf 'Affiliate/Semiprof. Vermarktung' entfielen 105 Millionen Euro (plus 75 Prozent). Eine Tendenz die auch in 2006 anhalten soll: Wobei sich der Wert-Anteil an der Suchwort-Vermarktung auf 440 Millionen Euro steigern soll (plus 80 Prozent). Die Gesamtsumme von 885 Millionen Euro der Online Werbung in Deutschland errechnet sich aus 27.8 Prozent Suchmaschinen-Marketing, 11.6 Prozent Affiliate Marketing und 60.4 Prozent für klassische Online-Werbung. Auch in Deutschland fehlen im Gegensatz zu US-Statistiken die Umsätze für Online-Kleinanzeigen noch. Bei den publizierten Zahlen des Advertising Index Switzerland (AIS) der WEMF fehlen die Ausgaben für Affiliate- und Suchmaschinenwerbung sowie Classifieds (Online-Kleinanzeigen) komplett.
Insgesamt schätzen die Analysten für den gesamten Online-Werbemarkt in 2006 ein Wachstum von 46 Prozent. Damit soll in 2006 erstmals die Milliarden-Grenze geknackt werden. "Berücksichtigt man zusätzlich auch Umsätze mit Online-Kleinanzeigen, wie etwa in den US-Statistiken üblich, dann rückt sogar die Umsatzschwelle von zwei Milliarden in eine realistische Nähe", erklärt OVK-Koordinator Bernd Hennig.
Wir haben in der Schweiz aufgrund unserer Nutzungsintensität und der Verbreitung breitbandiger Internetanschlüsse eine einzigartige Ausgangslage für Online-Werbung. Doch leider besteht offensichtlich kein Interesse daran, richtige und komplette Zahlen für die Online-Werbung zu ermitteln. Auch das Projekt "Neue Internetforschung Schweiz" kommt nicht wirklich vom Fleck. Böse Zungen behaupten ja, das erste Budgetrahmen des Projektes habe schon fast die Dimensionen der letztjährigen Ausgaben für Onlinewerbung erreicht. Ob dies stimmt weiss ich nicht, ich weiss aber dass die publizierten Zahlen des Advertising Index Switzerland nicht stimmen.
Tags: WEMF, Advertising Index Switzerland, Online Werbung
Montag, Februar 13, 2006
Gutes Wachstum des Schweizer Online-Handels
Insgesamt haben im Dezember 2005 über 2,03 Mio. Personen ein- oder mehrmals eine der Schweizer E-Commerce-Seiten besucht, dies bedeutet eine Steigerung von 24,5 Prozent gegenüber dem Dezember 2004. Somit haben 56,8 Prozent aller am Computer aktiven Personen im Dezember Seiten von E-Commerce-Anbietern besucht. Auch die auf den Seiten verbrachte Zeit ist laut den Erhebungen gestiegen: Durchschnittlich hätten die Besucher im Dezember eine Stunde und 49 Minuten (+31,7 %) auf den E-Commerce-Seiten verbracht.
Im gesamten Schweizer Versandhandel hat sich der Anteil der Internet-Bestellungen gemäss dem Fachverband verdoppelt und Ende 2005 die Marke von 20 Prozent überschritten.
Tags: E-Commerce, Versandhandel, Schweiz
Donnerstag, Februar 09, 2006
Online Games: Wem gehören Schwert und Held?
Unglaublich, wenn man bedenkt dass dies nicht etwa Umsatz der Spielehersteller ist, sondern Umsatz den Spieler mit dem Verkauf von virtuellen Gegenständen oder Charakteren an andere Spieler gemacht haben. Doch der Handel mit virtuellen Items oder gar ganzen Spielecharakteren aus World of Warcraft & Co. ist eine heikle Sache. Die populärste Diskussion dreht sich darum, wem denn eigentlich die Items und Charaktere "gehören". Dem Entwickler? Dem Betreiber? Dem Spieler? Ein weiterer Artikel des deutschen Juristen Dr. Andreas Lober liefert dazu Informationen:
Einige Hersteller versuchen, dieses Treiben der Spieler in ihren Nutzungsbedingungen zu unterbinden. Ob das geht, ist juristisch durchaus zweifelhaft. Die Nutzungsbedingungen müssen klar formuliert sein und dürfen keine überraschenden Klauseln enthalten. Selbst wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, könnte aber ein Verbot des Verkaufs gegen Wettbewerbsrecht verstossen. Jedenfalls das Verbot, das Spiel samt Account zu verkaufen, dürfte immer nichtig sein. Wenn der Spieler im Laden ein Game erwirbt, ist das ein Kaufvertrag. Und was legal gekauft wurde, darf man auch weiterverkaufen. Da sich weder deutsche noch schweizer Gerichte bisher nicht mit Fragen des Verbots des Item-Handels befassen mussten, bleibt dies weiterhin eine Grauzone.
Tags: Gaming, Online Games, World of Warcraft, virtuelle Gegenstände
Mittwoch, Februar 08, 2006
Lasst uns die Online Werbung weiter totschweigen!
Offensichtlich hinterfrägt ausser Andreas Göldi und mir niemand wirklich die Qualität dieser Angaben und alle verwenden die genannten Zahlen ungesehen weiter. Dass diese Zahlen nur die klassische Onlinewerbung berücksichtigen, also nur die Bannerwerbung, scheint nicht wichtig zu sein.
Die Ausgaben für Affiliate- und Suchmaschinenwerbung (z.B. Google AdWords und Google AdSense oder Yahoo! Overture) sowie Classifieds fehlen komplett. Allein der Umsatz von Google ausserhalb der USA betrug im 2005 insgesamt 2'394,2 Millionen Dollar. Doch diese Anbieter sind wohl für die WEMF nicht wichtig genug. Nach eigenen Angaben will die WEMF uns ja verlässliche Zahlen liefern:
Ziel der Werbeaufwandstatistik AIS Advertising Index Switzerland ist, der Werbewirtschaft verlässliche Werbeumsätze für alle relevanten Medien zu bieten.Das Ziel des AIS ist bestimmt erstrebenswert, doch der Weg bis zu verlässlichen Werbeumsätzen in der Onlinewerbung ist für die WEMF noch sehr, sehr weit.
Tags: WEMF, Advertising Index Switzerland, Online Werbung
Dienstag, Februar 07, 2006
Der Weblog Trend
Die sogenannte Blogosphere (die Gesamtheit der Weblogs) ist in den letzten drei Jahren um das 60-fache gewachsen. Momentan entstehen rund 75'000 Weblogs pro Tag und etwa 1.2 Millionen Posts pro Tag. Bei dieser gewaltigen Konkurrenz möchte mich deshalb für Ihre Aufmerksamkeit und Ihren Besuch auf meinem Blog bedanken, Sie hatten ja über 50'000 Artikel zur Auswahl, die stündlich neu entstehen.
Mein Blog steht 1.5 Monate nach Start laut Technorati auf Rang 381,906 (11 links from 7 sites), BloggingTom ist als einer der erfolgreichsten Schweizer Blogs auf Rang 7010. Was als "online Tagebuch" vermeintlich exhibitionistisch veranlagter Menschen begann, ist inzwischen zu einem gewaltigen Trend geworden - mit nicht zu verachtenden Möglichkeiten.Tags: Technorati, Blogosphere
Montag, Januar 30, 2006
Usability Preis für Best of Swiss Web Website?

Das Bild im Content Bereich (256 x 171 Pixel) der Award-Night Seite ist 5.7 MByte gross und ist wohl selbst für Breitband-Surfer unzumutbar. Die Text sind unangenehm lang und der Textbereich nutzt gerade mal 35% des Bildschirmbereiches, der Rest wird für ein Design ohne Mehrwert gebraucht.
Obschon namics laut Source-Code das Feedback lieber direkt bekommen würde, schreib ich es hier in meinen Blog.
Thank you for reading our source code! Any suggestions or questions? please contact us: namics ag, team-based net solutions: http://www.namics.com/
Sorry Kollegen von namics, von einer mittelmässigen Werbeagentur ohne Online-Erfahrung hätte ich eine solche Website vielleicht noch verstanden, aber ihr seit Profis!
Tags: namics, Best of Swiss Web
Mittwoch, Januar 25, 2006
Sind die Ausgaben für Online Werbung wirklich so niedrig?
Spitzenreiter bei den Werbeausgaben hatte auch im Jahr 2005 die Konsumgüterindustrie, welche mit 768 Mio. Franken 0,8 Prozent mehr ausgab als im Vorjahr. Die Werbeausgaben deutlich gesteigert haben Dienstleitungsbetriebe (plus 53,1 Prozent auf 45,4 Mio.), Finanzdienstleister (plus 21,9 Prozent auf 272,7 Mio.) und Verwaltung (plus 14,2 Prozent auf 94,4 Mio.). Weniger in Werbung investiert haben die Medien (minus 14,1 Prozent auf 97,9 Mio.) , Bürobedarf (minus 12,4 Prozent auf 66,5 Mio.) und KMU (minus 8 Prozent auf 105,2 Mio.).
Als Online-Profi haben mich natürlich vor allem die Ausgaben für Online Werbung interessiert. Gemäss den AIS-Zahlen von WEMF betrugen die Ausgaben für Onlinewerbung insgesamt 38,8 Mio. Franken, was etwa einem Prozent der Gesamtausgaben entspricht. Irgendwie werde ich misstrauisch, wird wirklich nur so wenig für Online-Werbung augegeben?
Es muss wohl so sein, denn auf der AIS Seite von WEMF lese ich: "Ziel der Werbeaufwandstatistik AIS Advertising Index Switzerland ist, der Werbewirtschaft verlässliche Werbeumsätze für alle relevanten Medien zu bieten." Also sind die gelieferten Daten für Online Werbung verlässlich. "Mit AIS lässt sich die Werbetätigkeit ganzer Branchen oder einzelner Konkurrenzfirmen detailliert nach beworbenen Produkten, Werbemitteln, zeitlichem Ablauf und den aufgewendeten Budgets analysieren - eine unverzichtbare Basis für Konkurrenzanalysen sowie Marketing-, Verkaufs- und Werbestrategen". Aber wer liefert denn nun die Daten zu den Ausgaben für Online Werbung? Nach etwas suchen werde ich fündig:
Ahja, aufgrund dieser Werbeträger ermittelt die WEMF also die Relevanz der Online Werbung, welche dann als Referenz für die Planung des Mediamix einer Branche dienen sollen? Und wo bitte sind die Werbeausgaben für in der Schweiz geschaltete Anzeigen von Google Adwords, Yahoo! Overture und all den anderen? Sind die aufgelisteten Werbeträger eigentlich relevant genug um der Werbewirtschaft verlässliche Werbeumsätze für alle relevanten Medien zu bieten? Ich bezweifle dies stark!
Wenn solche Zahlen verlässliche Daten für die Online Medien repräsentieren sollen bringt es auch nichts, wenn web2com stolz auf ihrer Website verkündet:
Jörg Eugster schreibt es auf Online Marketing Report Schweiz treffend.Die konstante und positive Entwicklung der Online-Investitionen 2005 zeigt auf, dass die Online-Werbung für immer mehr Unternehmen zu einer Selbstverständlichkeit in ihrer Kampagnenplanung geworden ist. Die positiven Meldungen rund um das Thema Online-Werbung häufen sich weltweit. Diverse Studien zeigen ausserdem: Die Einbindung von Online erhöht die Wirkung einer klassischen Kampagne, selbst bei gleich bleibendem Budget. Grund genug, um sich auf ein spannendes Online-Jahr 2006 zu freuen.
Meine Prognose: Print wird immer mehr und schneller verlieren. Online wird immer mehr und schneller zulegen. Das aber erst, wenn dieses Missverhältnis von den
Werbeagenturen und Werbeauftraggebern endlich bemerkt und danach gehandelt wird. Das dürfte aber in der zuweilen doch leider etwas träge gewordenen Schweiz noch etwas dauern.
Tags: WEMF, Advertising Index Switzerland, Online Werbung
Freitag, Januar 20, 2006
Das Google PageRank Verfahren
Diese Qualität der Suchergebnisse beruhte vor allem in den Anfangszeiten von Google ganz wesentlich auf dem PageRank-Verfahren. PageRank ermittelt zur Bestimmung der Platzierung (Ranking) die Zahl und die Qualität der eingehenden Links. Der PageRank hängt also davon ab, ob viele eingehende Links von relevanten und angesehenen Websites vorhanden sind.
Meine Betrachtung von PageRank stützt sich auf die Veröffentlichung der Google-Gründer Larry Page und Sergey Brin (sowie Rajeev Motwani und Terry Winograd) welche im Januar 1998 an der Stanford University publiziert wurde, also im Jahr der Gründung von Google Inc.
Doch wie ermittelt Google eigentlich heute, ob eine Website glaubwürdig ist? Nun, eine typische Google Antwort wäre: Google verwendet mehr als 100 unterschiedliche Faktoren, einschließlich des PageRank Algorithmus, um festzustellen ob eine Website vertrauenswürdig oder etabliert ist.
Es ist offensichtlich, dass Google im Verlauf der letzten Jahre mit grosser Wahrscheinlichkeit zahlreiche Änderungen, Anpassungen und Modifikationen am ursprünglichen PageRank-Algorithmus durchgeführt hat. Doch war das PageRank-Verfahren ein wichtiger Faktor für den Erfolg der Suchmaschine Google, womit zumindest das Konzept des PageRank-Verfahrens immer noch seine Berechtigung hat.
Wenn wir uns das Internet als eine Demokratie vorstellen, dann stimmt eine Webseite, die über einen Link auf eine andere Webseite verfügt, über die Wichtigkeit dieser Seite ab. Wie Google im Technologie-Überblick erklärt, interpretiert PageRank einen Link von Seite A und von Seite B zu Seite C als je eine Stimme für Seite C von den Seiten A und B.
PageRank nimmt eine objektive Bewertung der Wichtigkeit von Webseiten vor. Anstatt die direkten Links zu zählen, interpretiert Page Rank im Wesentlichen einen Link von Seite A auf Seite B als "Votum" von Seite A für Seite B. [...]
PageRank bewertet dann die Wichtigkeit einer Seite nach den erzielten Voten. PageRank berücksichtigt auch die Wichtigkeit jeder Seite, die ein Votum abgibt, da Voten von einigen Seiten einen höheren Wert aufweisen und deshalb auch der Seite, auf die der Link verweist, einen höheren Wert geben.
Wenn eine Seite einen Wert von 100 hat und auf zwei Seiten verweist, so erhält jede dieser Seiten ein Votum vom Wert 50. Eine andere Seite mit einem Wert von 9, die auf drei Seiten verweist, gibt jeder dieser Seiten ein Votum vom Wert 3.
Geschichtlicher Abriss der ersten Jahre von Google
Sieben Jahre nach der Gründung verkündet Google Inc. für das Qartal bis 30. September 2005 einen Umsatz von 1,578 Milliarden Dollar und ist mit einem Markenwert von 8,461 Mrd. Dollar von Null auf Platz 38 der weltweit wertvollsten Marken.
- 1995 - Larry Page und Sergey Brin begegnen sich an der Stanford University. Sie konzipieren die Suchmaschine BackRub ? einen Google-Vorläufer.
- 21. Januar 1998 - Larry Page und Sergey Brin publizieren den PageRank Algorithmus
- 1998 - Internetportale äußern Desinteresse an der entwickelten Suchtechnologie - die Gerätschaften befinden sich im Schlafzimmer von Larry Page.
- 7. September 1998 - In einer Garage gründen Page und Brin die Google Inc. Mit einem Startkapital von umgerechnet 810.000 Euro (aufgebracht von den Familien, Freunden und Andreas von Bechtolsheim) bringen sie die erste Testversion des Programms auf den Markt.
- Februar 1999 - Google bezieht mit acht Angestellten ein Büro in Palo Alto. Etwa 500.000 Suchanfragen werden täglich verzeichnet.
- September 1999 - AOL und Netscape arbeiten mit Google zusammen, die Suchanfragen versechsfachen sich.
- 21. September 1999 - Google beendet offiziell seine Testphase und entfernt den ?beta? Hinweis von der Webseite
- Juni 2000 - Mit mehr als einer Milliarde Seiten im Index ist Google Marktführer bei Suchmaschinen geworden.
Einen ausführlichen Überblick des PageRank Verfahrens bietet e-factory.de an. Das ursprüngliche Paper (PDF) der Google-Gründer ist bei der Standford University abrufbar.
Neues von meinem Weblog, der Klowand des Internets
Tief in die Gedanken eines der bekanntesten Werber Deutschlands blicken lässt ein internes EMail-Rundschreiben bei der Werbeagentur 'Jung von Matt', in der Schweiz vertreten als Jung von Matt/Limmat in Zürich. Dort beschwert sich Jean-Remy von Matt bei seinen Mitarbeitern über die undankbare Welt, die seine tolle Kampagne 'Du bist Deutschland' nicht ausreichend würdigt. Und über die überbordende Meinungsfreiheit, die inzwischen in Deutschland soweit geht, dass sie gar Werbung persifliert.
Von den Weblogs, den Klowänden des Internets. [...] Und die meisten Blogger sondern einfach nur ab. Dieser neue Tiefststand der Meinungsbildung wird deutlich, wenn man unter www.technorati.com eingibt: Du bist Deutschland.Die Tendenzen im Werbemarkt sind offensichtlich und ich würde jeder klassischen Werbeagentur empfehlen, sich einmal mit dem Internet und seinen Klowänden zu befassen.
Was berechtigt eigentlich jeden Computerbesitzer, ungefragt seine Meinung abzusondern?Gute Frage, da gab es doch irgendwo so ein verstaubtes Buch in dem unter Art. 5 steht: "Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äussern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten." Ob dieses Buch auch für Werber seine Gültigkeit hat weiss ich jedoch nicht.
Aber vermutlich verkauft uns der Werber die ganze Aktion wieder als raffiniert aufgesetzte Guerilla-Marketing Kampagne und lässt sich nächstes Jahr für einen der beliebten Preise nominieren. Als Mitglied der Jury werde es wohl als einer der ersten wissen.
Und immer daran denken: Verlassen Sie meinen Weblog bitte so, wie Sie ihn gerne auffinden möchten!
Tags: Du bist Deutschland, Jung von Matt,
